Die Stadt Frankfurt und die AWO XXX – falsche Versprechen

Wir fragen den Magistrat:

  1. Welche Netzwerkarbeit wurde wann mit welchen Kooperationspartnern in Wiesbaden und Frankfurt für die Kita Dostluk geleistet?
  2. Wie hat sich das Konzept der AWO Wiesbaden und Frankfurt unterschieden? Wann wurde es wie von wem angepasst?
  3. Wann wurde die erste Kitaleiterin von wem, von welchem AWO-Kreisverband, zur Kitaleiterin befördert? Warum erfolgte dies nicht erst zur Kita-Eröffnung?
  4. Welche AWO hat den Dienstwagen der ersten Kitaleiterin zur Verfügung gestellt? In welcher Stadt wurde der Dienstwagen genutzt? Hatte der Dienstwagen ein „WI-HR“ oder ein „F-AW“ Kennzeichen?
  5.  Sind hauptamtliche AWO-Mitarbeiter zielführende Kooperationspartner für eine AWO-Einrichtung?
  6. Gemäß der ST 1549 vom 10.08.2018 gibt es in Frankfurt ca. 50 Kitas mit bilingualem Konzept. Gab es bei einer dieser Kitas ein solches Brimborium, wie bei der AWO-Kita Dostluk?
  7. Haben Führungskräfte der AWO Frankfurt das Betreuungsangebot der AWO-Kitas zu privilegierten Konditionen genutzt?
  8. Warum wurde der Leiter der Abteilung Kita der AWO Frankfurt von Somacon beauftragt, die Kita Dostluk-Immobilie zu erwerben? Erfolgte dafür eine Zahlung?
  9. Wurde das Honorar direkt oder indirekt von der AWO Frankfurt erstattet? Hat die AWO in diesem Zusammenhang Makler- und Rechtsanwaltskosten bezahlt?
  10. Welche Gespräche hat der Oberbürgermeister mit der AWO-Geschäftsführung über den Erwerb der Kita Dostluk-Immobilie geführt?
  11. Welche Gespräche hat der Oberbürgermeister mit der AWO-Geschäftsführung über die Besetzung der Kita Dostluk-Leitung geführt?
  12. In welcher Funktion war die erste Kitaleiterin schon im Juni 2014 mit der AWO in Berlin? War die Kitaleitung damit schon ausgewählt? Wird der Oberbürgermeister diese Reisekosten erstatten?
  13. War die zweite Kitaleitung schon vor Januar 2016 in der Kita Dostluk beschäftigt?
  14. Hatten der Oberbürgermeister und die AWO keine Bedenken, dass die (angeblich) von ihm initiierte Kita mit seiner Ehefrau besetzt wird?
  15. Hatten der Oberbürgermeister und die AWO keine Bedenken, dass seine Ehefrau ein dem Besserstellungsverbot verstoßendes Gehalt erhält? Stuft der Magistrat dies als Vetternwirtschaft ein?