Die Stadt Frankfurt und die AWO XXXIX – Ehrenamtsagentur

Wir fragen den Magistrat:

  1. Mit welcher Begründung betreibt die AWO eine Ehrenamtsagentur? Seit wann existiert diese  Agentur?
  2. Erhält die AWO Ehrenamtsagentur Zuschüsse vonseiten der Stadt Frankfurt? Wenn ja, wie hoch sind diese?
  3. Wer hat die Bezuschussung durch die Stadt Frankfurt veranlasst? Aus welchen Gründen erhielt die AWO Ehrenamtsagentur Zuschüsse von der Stadt Frankfurt?
  4. Welche politische Unterstützung erhielt die Gründung der AWO-Ehrenamtsagentur?
  5. Erfolgte eine Ausschreibung? Wenn nein, aus welchen Gründen sah man von einer Ausschreibung ab?
  6. Was macht die AWO besser als bestehende Ehrenamtsagenturen?
  7. Handelt es sich bei der Ehrenamtsagentur um eine Doppelstruktur? Wenn ja, warum und wie sinnvoll sind Doppelstrukturen?
  8. Welchen Mehrwert erlangt die Stadt Frankfurt durch die AWO-Ehrenamtsagentur?
  9. Warum hat die AWO-Ehrenamtsagentur nur eine mittelmäßige Webseite?
  10. Was hat die AWO-Ehrenamtsagentur bislang erreicht? Existiert ein Tätigkeitsbericht? Wenn ja, wo kann dieser eingesehen werden?
  11. Wurden Verwendungsnachweise rechtzeitig eingereicht?
  12. Wurden, bzw. werden Mitarbeitern Dienstwagen zur Verfügung gestellt? Wenn ja, wie wird die Verfügungsstellung eines Dienstwagens begründet?
  13.  In der Seniorenzeitschrift (4|2019) berichtet der Seniorenbeirat über den gemeinsamen Ausflug mit Oberbürgermeister Feldmann nach Seligenstadt. Bei diesem Ausflug stellte die die Leitung der AWO-Ehrenamtsagentur das neue Projekt ‚Frankfurter Faden‘ vor, das generationenübergreifend nachbarschaftliche Hilfsstrukturen in Stadtteilen implementieren soll. Ist der Oberbürgermeister dabei, der AWO Ehrenamtsagentur einen weiteren Auftrag an der zuständigen Sozialdezernentin vorbei zu verschaffen? Entsteht mit dem ‚Frankfurter Faden‘ nicht eine weitere Doppelstruktur? Welche ähnlichen Projekte existieren bereits in den Stadtteilen?