Ein Ausweichquartier aus Holz für die Städtischen Bühnen und für Schulen

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

1. Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen, ob ein hölzerner Interimsbau  ̶  wie er in Genf für das Grand Théâtre eingesetzt wird  ̶  in Frankfurt nicht nur als Ersatzspielstätte für Schauspiel und Oper, sondern auch als Übergangslösung für Klassenzimmer genutzt werden könnte, bis diese Holzkonstruktion für die Städtischen Bühnen benötigt wird.

2. Des Weiteren wird der Magistrat aufgefordert zu prüfen, an welchem Standort solch ein Interimsbau für Klassenzimmer am besten aufgebaut werden könnte  ̶  wie z. Bsp. auf dem geplanten Kulturcampus  ̶  bzw. an welcher Schule der größte Bedarf besteht.

Begründung:

Die äußerst angespannte und sanierungsbedürftige Situation an und in den Gebäuden der Frankfurter Schulen muss dringend entschärft werden. Deshalb ist zu prüfen, ob ein Ausweichquartier aus Holz  ̶  wie es eventuell bei einer Sanierung oder einem Neubau der Städtischen Bühnen eingesetzt werden könnte  ̶  auch als Übergangslösung für Klassenzimmer genutzt werden kann. Das Grand Théâtre de Genève hat die Ersatzbühne aus Holz der Comédie-Française in Paris  abgekauft und die Konstruktion aus verschiedenen Modulen an die Bedürfnisse seiner Oper angepasst (siehe http://1516.geneveopera.ch/odn/index.php#about). Einem Bericht zu Folge soll die Ersatzspielstätte aus Holz mit dem Namen Opéra des Nations bei Musikern und Publikum gut angekommen sein. Es stellt sich die Frage, ob solch eine variable Bauweise nicht nur als Interimsbau für die Städtischen Bühnen, sondern auch als Klassenzimmer für Schulen genutzt werden könnte.