Green City: Frankfurt klimafreundlicher gestalten

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

1. Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen,  an welchen städtischen Liegenschaften

a.  die Außenfassade nachträglich begrünt werden kann.

b. Photovoltaikanlagen installiert werden können und welche Sanierungsmaßnahmen dafür an den Dächern vorgenommen werden müssen.

2. Zusätzlich soll geprüft werden, welche weiteren Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien die Stadt Frankfurt an ihren städtischen Liegenschaften installieren kann, um mit gutem Beispiel bei der CO2 Einsparung voranzugehen.

3. Der Magistrat wird außerdem aufgefordert, Photovoltaik-Anlagen auch im Gewerbesektor und bei Sportanlagen stärker zu fördern und zu bewerben. Hierzu sollen mögliche Bundes- und Landesfördermittel abgerufen werden.

4. Darüber hinaus wird der Magistrat aufgefordert zu prüfen, inwieweit Projekte, wie z.B. das Mailänder ‚Bosco Verticale‘  in Frankfurt umgesetzt werden können.

5. Des Weiteren wird der Magistrat aufgefordert, ein Konzept zu erstellen, aus dem hervorgeht, in welchem Maße Plätze in Frankfurt nachgehend begrünt werden können bzw. für die Umsetzung von sogenannten ‚Open Gardening Projekten‘ geeignet sind. Hierzu soll auch eine erste Kostenschätzung für die Umgestaltung der Plätze erstellt werden.

6. Der Magistrat wird darüber hinaus aufgefordert zu prüfen, inwieweit Rechenzentren stärker in Wohngebiete integriert werden können. Hierzu soll auch geprüft werden, ob Projekte wie das im Eurotheum in der Frankfurter Innenstadt auch mit Wohnhäusern möglich sind.  Im Falle einer positiven Prüfung soll zusätzlich ermittelt werden, welche Rahmenbedingungen die Stadt Frankfurt für die Umsetzung eines solchen Projektes zu schaffen hätte.

Begründung:

Die Stadt Frankfurt hat mit ihrem ‚Masterplan 100% Klimaschutz 2050‘ zwar bereits eine wichtige Weichenstellung zur CO2 neutralen Stadt gesetzt, jedoch zeigen die aktuellen klimatischen Entwicklungen, dass Frankfurt deutlich schneller bei der Umsetzung klimafreundlicher Projekte werden muss. Der Magistrat sollte an dieser Stelle mit gutem Beispiel vorangehen und eine Vorreiterrolle bei der Einsparung von CO2 Emissionen übernehmen. Aus diesem Grund wird der Magistrat aufgefordert zu prüfen, an welchen städtischen Liegenschaften Photovoltaikanlagen oder Solarthermieanlagen installiert oder Außenfassaden begrünt werden können, um so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Auch müssen Anstrengungen verstärkt werden, mit denen weitere Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien installiert werden können. Zur Installierung von Photovoltaikanlagen dienen vor allem Flachdächer, so wie sie in Industriegebieten oder auch an Sportanlagen zu finden sind. Dieses Potenzial sollte die Stadt nutzen und Gewerbetreibende sowie Sportvereine bei der Installierung einer solchen Anlage unterstützen. Um nicht nur Frankfurts Plätze grüner zu gestalten, sondern auch eine grünere Architektur im Stadtbild zu integrieren, soll geprüft werden, inwieweit Projekte wie z.B. das Mailänder ‚Bosco Verticale‘  in Frankfurt umgesetzt werden können. Bereits bestehende Plätze, die wenig Schattenplätze bzw. Begrünung haben, sollen nachträglich begrünt werden. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, ein Konzept zu erstellen, aus dem hervorgeht, in welchem Maße Plätze in Frankfurt nachgehend begrünt werden können bzw. für die Umsetzung von sogenannten ‚Open Gardening‘ Projekten geeignet sind. Hierzu soll auch eine erste Kostenschätzung für die Umgestaltung der Plätze erstellt werden. Ein weiterer Klimaaspekt wäre die Prüfung, ob Rechenzentren nicht verstärkt in Wohngebiete integriert werden können. Hierzu soll auch geprüft werden, ob Projekte, wie das am Eurotheum in der Frankfurter Innenstadt auch mit Wohnhäusern möglich sind.  Im Falle einer positiven Prüfung soll zusätzlich ermittelt werden, welche Rahmenbedingungen die Stadt Frankfurt für die Umsetzung eines solchen Projektes zu schaffen hätte.