Kommunikationsanlagen müssen überprüft werden

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1.  Der Magistrat wird aufgefordert, die bestehenden Kommunikationsanlagen an Frankfurter Schulen auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Das Ergebnis der Überprüfung soll der Stadtverordnetenversammlung unaufgefordert im Rahmen eines Berichtes vorgelegt werden. Bis zur Vorlage des Berichtes ist die Vorlage M 19/19 zurückzustellen.
  2.  Sollte sich herausstellen, dass die Technik nicht den nötigen Anforderungen entspricht, ist der Magistrat aufgefordert, nicht weiter in das System zu investieren und zu prüfen, inwieweit Alternativanlagen den Anforderungen in Krisensituationen an Schulen besser gerecht werden.

Begründung:

Das eigentliche Ziel der Anlagen ist, dass über Lautsprecheranlagen die Schulleiter Notrufe durch das Gebäude oder in einzelne Räume absetzen können. Umgekehrt sollen auch Lehrer in Notsituationen die Möglichkeit haben, aus den Klassenräumen heraus Kontakt zum Sekretariat aufzunehmen, damit von dort die Polizei alarmiert werden kann. Eine Abfrage bei 46 Schulen hat ergeben, dass alleine bei 16 Schulen die Anlagen nicht funktionieren. Hier besteht akuter Handlungsbedarf. Der Magistrat ist dazu verpflichtet, funktionstüchtige Anlagen an Frankfurts Schulen zu installieren – und zwar rundum einwandfrei funktionierende Anlagen. Wenn Schulleiter berichten, dass ihre teuer installierten Kommunikationsanlagen nicht funktionieren, müssen die Anlagen überprüft werden. Aus diesem Grund wird der Magistrat aufgefordert, erst die Funktion aller bestehenden Anlagen zu überprüfen und im Rahmen eines Berichtes das Ergebnis der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Sollte sich herausstellen, dass die Technik nicht den nötigen Anforderungen entspricht, ist der Magistrat aufgefordert, nicht weiter in das System zu investieren sondern zu prüfen, inwieweit Alternativanlagen den Anforderungen in Krisensituationen an Schulen besser gerecht werden.