Von musealer Nutzung des Stadthauses absehen

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

1. Die Stadtverordnetenversammlung spricht sich gegen eine museale Nutzung des Stadt Hauses aus und erteilt entsprechenden Ideen eine klare Absage.

2. Der Magistrat wird beauftragt, die Räumlichkeiten des Stadthauses unverzüglich der seit langem geplanten Nutzung als Veranstaltungsort zuzuführen und dafür zu sorgen, dass die hierzu notwendige Infrastruktur bereitgestellt wird.

Begründung:

Das Stadthaus ist seit einigen Wochen fertig gestellt und könnte prinzipiell seiner vorgesehenen Nutzung als Veranstaltungsort zugeführt werden, gäbe es nicht Ideen, dort auch ein Museum einzurichten. Eine museale Nutzung würde nach den Worten des Geschäftsführers der Dom-Römer-GmbH aber Umplanungen und Umbauten (Raumkonzept, Einbruchsvorsorge etc.) am gerade bezugsfertigen Gebäude bedeuten. Diese derzeit ungewisse Gemengelage verhindert gegenwärtig die Nutzung als Veranstaltungsort, obwohl offenbar eine nicht unerhebliche Nachfrage nach Anmietungen besteht. Daher sollte dem Ansinnen einer musealen Nutzung eine klare Absage erteilt werden und das Stadthaus endlich seiner vom Magistrat seit langem vorgesehenen und kommunizierten Bestimmung zugeführt werden.

Das Gebäude bereits so kurz nach seiner Fertigstellung umzubauen, wäre in höchstem Maße unsinnig und würde in der Öffentlichkeit zu Recht als inakzeptable Geldverschwendung bezeichnet werden.