Wohngebiet nördlich Frankfurter Berg/Hilgenfeld

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Vorlage M 108 / 2017 wird unter der Maßgabe zugestimmt, dass

1. auf maximal 30 % der Neubaufläche geförderter Wohnungsbau entsteht, wobei 15 % im ersten Förderweg und 15 % im Rahmen von Mittelstandsprogrammen gefördert werden;

2. noch vor der Offenlegung des Bebauungsplanes geeignete Lärmschutzmaßnahmen in die Planungen aufgenommen werden;

3. rechtzeitig sichergestellt wird, dass die schulische Versorgung für das neue Wohngebiet rechtzeitig und in ausreichendem Maße gewährleistet ist.

Begründung:

Zu 1.: Um eine vernünftige soziale Durchmischung im geplanten Wohngebiet zu erreichen, sollte der geförderte Wohnungsbau auf maximal 30 % der Wohnfläche begrenzt werden. Die bisherige Formulierung in der Vorlage „…mindestens 30 % …“ ist daher entsprechend zu ändern.

Zu 2.: In der Vorlage ist bisher nur vage formuliert, dass „Immissionsschutzanlagen vorgesehen“  seien. Dies ist konkreter zu fassen, um der Öffentlichkeit noch vor der Offenlage darzulegen, in welchem Umfang dem Bedürfnis nach Lärmschutz Rechnung getragen wird.

Zu 3.: Obwohl das neue Baugebiet ausdrücklich für kinderreiche Familien gedacht ist, ist keine weitere Grundschule geplant. Die neue Berkersheimer Schule und die Albert-Schweitzer-Schule werden den steigenden Bedarf kaum decken können, da bereits heute ein Mangel an Grundschulplätzen besteht.