Ausführungswettbewerb Hilgenfeld

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat möge veranlassen, dass ein Ausführungswettbewerb zur Gestaltung der einzelnen Quadranten des Baugebiets Hilgenfeld veranlasst wird. Ziel ist es, eine möglichst vielfältige Gestaltung zu erreichen, die ein lebensnahes Umfeld zum Wohnen schafft, das möglichst Konflikte der verschiedenen Nutzungen des Gebiets schon im Vorfeld vermeidet. Außerdem sollen die Gebäude, soweit möglich, in innovativer Holzbauweise errichtet werden, um eine Klimabelastung durch klassische Bauausführung zu vermeiden.

Begründung:

Das Hilgenfeld ist durch seine Lage im Frankfurter Grüngürtel absolut einmalig. Es sollte deshalb nur mit einer innovativen und hochwertigen Bebauung versehen werden, die außergewöhnliche Lösungen einschlägt, um Konflikpotentiale zwischen den Bewohnern und sonstigen Nutzern schon im Vorfeld zu vermeiden. Dabei zeigt es sich, dass nicht nur ein Wettbewerb für die Planungskonzeption, sondern auch ein Ausführungswettbewerb für die einzelnen Quadranten erforderlich sein wird, um bestmöglich neue Ideen und Einbringung von größtmöglicher Vielfalt zu erreichen. Da die ABG als städtische Gesellschaft das Gesamtvorhaben realisieren wird, sollte sich ein solcher Wettbewerb auch realisieren lassen.

Da eine Realisierung von Bauvorhaben in klassischer Betonbauweise in erheblichem Maße CO2-Emissionen freisetzt, sollte die Bebauung auch insofern innovativ sein, dass hier die Belastung durch eine innovative Holzbauweise möglichst reduziert wird.

 

Dr. Julian Langner

Andreas Eggenwirth