Baustellenmanagement für Frankfurt

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, für das Frankfurter Stadtgebiet ein Baustellenmanagement einzurichten. Hierbei ist auf die Erfahrungen anderer Städte wie beispielsweise Dinslaken, Karlsruhe, Köln oder Ratingen zurückzugreifen. Ziel soll einerseits eine deutlich bessere Information der Öffentlichkeit über die einzelnen Bauvorhaben, den Baufortschritt, Ausweichlösungen für das Parken, geänderte Verkehrsführung etc. und andererseits eine Verminderung der negativen Begleiterscheinungen von Baumaßnahmen für den Einzelhandel und den fließenden Verkehr sein.

Begründung:

Die rege Bautätigkeit in Frankfurt ist als Zeichen der wirtschaftlichen Dynamik unserer Stadt grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings bringt die derzeit sehr hohe Anzahl von Baustellen im Stadtgebiet auch erhebliche Nachteile mit sich. So wird der fließende Verkehr massiv behindert und die betroffenen Geschäftsleute durch Behinderungen bei den Anfahrtsmöglichkeiten, dem Parkplatzangebot und der fußläufigen Erreichbarkeit stark eingeschränkt. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass sich durch intelligentes Baustellenmanagement diese negativen Auswirkungen deutlich minimieren lassen.
Antragsteller:
Stv. Annette Rinn, Fraktionsvorsitzende