Belastende Geräusch-Entwicklung bei den oberirdischen U-Bahn-Zügen auf der Eschersheimer Landstraße (und im weiteren Stadtgebiet, auch bei Straßenbahnen)

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der sich sehr belastend auswirkende Schienenlärm bedeutet für die Anwohner eine Zumutung. Verstärkt tritt der Lärm in Kurvenbereichen („Kurvenkreischen“) auf.

Wesentliche Fortschritte, dem zu begegnen, sind seit Jahren leider nicht erkennbar; wobei konzediert wird, dass es sich um ein nicht ganz einfach zu lösendes Problem handelt.

Bisher wurden und werden  Schmierstoff-Einrichtungen eingesetzt. Deren Haltbarkeitsdauer ist mehr oder minder begrenzt. Die verwendeten Schmierstoffe führen zu einer starken Umwelt-Problematik. Im geringeren Umfang kann man durch andere Profilierungen der Schienenköpfe die Lautheit der Geräusche reduzieren. Ob solche Profilierungen von der VGF vorgenommen werden, ist hier nicht bekannt. Ansonsten werden Laufgeräusche  von oberirdischen U-Bahn-Zügen und Straßenbahnen vorwiegend  durch die Rauheit von Schiene und Rad verursacht. Bei den Bahnen sind die Laufgeräusche wegen der vielen Steine und dem Schmutz auf der Straße generell recht hoch.  Dies erfordert regelmäßiges Nachschleifen

(alle paar Wochen bis Monate). Dies wird aber oft nicht gemacht.

Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat (bzw. die VGF) gebeten,

–  den Einbau von Differentialen an den starren Achsen und zusätzlich

–  die Verwendung von Halbachsen in Verbindung mit Diffferentialen

zu prüfen.

Begründung:

Für die Wagenhersteller dürfte der Einbau von Differentialen kein technisches Problem bilden. Im Autobau werden Differentiale schon seit 100 Jahren verwendet.

Immer, wenn der Austausch von Achsen ansteht, könnten auch die alten Achsen durch solche mit Differentialen ersetzt werden. Auf diesem Wege könnte die gesamte Wagenflotte nach und nach umgestellt werden.