Besseres Konzept für den Nachtverkehr im ÖPNV

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, gemeinsam mit den zuständigen Stellen ein Konzept inklusive Kostenberechnung für eine Einbindung des schienengebundenen ÖPNV in den Nachtverkehr an Wochenenden und vor Feiertagen zu erstellen und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Hierbei ist zu prüfen, in wie fern im Rahmen dieses Konzepts auf die Nachtbuslinien ganz oder teilweise verzichtet werden kann und in welcher Höhe dadurch Kosteneinsparungen erzielt werden können.

Begründung:

In vielen anderen deutschen wie auch europäischen Städten fahren U- und S-Bahnen zumindest teilweise und an den Wochenenden auch in der Nacht. In Berlin fahren die U-Bahnen nachts im 15-Minuten-Takt. Auch die S-Bahn fährt am Wochenende durchgehend. In Hamburg verkehren in den Nächten vor Samstagen, Sonn- und Feiertagen fast alle U- und S-Bahnen im 20-Minuten-Takt. In Köln verkehren alle Stadtbahnlinien an den Wochenenden und vor Feiertagen, in Stuttgart fahren die S-Bahnen seit 2012 am Wochenende rund um die Uhr und ersetzen die regionalen Nachtbusse.

Der Magistrat rühmt Frankfurt gerne als dynamische, internationale Metropole. Das nächtliche ÖPNV-Angebot, welches lediglich aus einem Nachtbusnetz besteht und auf jeglichen schienengebundenen Nachtverkehr verzichtet, ist allerdings verglichen mit anderen Städten eher provinziell.

Antragsteller: 

Stadtv. Annette Rinn