Busse vor der Paulskirche

Stadtv. Elke Tafel-Stein  – FDP –

Mehrfach hat die FDP-Fraktion in den letzten Monaten auf das Problem der parkenden Busse vor der Paulskirche aufmerksam gemacht. Mehrfach hat der Magistrat mit der Aussage hingehalten, es gäbe nun verstärkt Kontrollen und die Busse würden aktiv auf die Parkmöglichkeiten am südlichen Mainufer hingewiesen. Pünktlich zum Beginn der frühjähr-lichen Reisezeit geht nun das Chaos erneut los. Die Berliner Straße ist dauerverstaut als Folge der grünen Verkehrspolitik.

Ich frage daher den Magistrat:

Ist damit zu rechnen, dass der neue Verkehrsdezernent die bisherige grüne Blockadepolitik aufgeben und geeignete Maßnahmen ergreifen wird, um den Verkehrsfluss zukünftig sicherzustellen?

 

Antwort des Magistrats:

Die Attraktivität Frankfurts als touristisches Reiseziel erfordert es, im Bereich der Altstadt Möglichkeiten zur Anfahrt und zum Halten von Reisebussen vorzuhalten. Nachdem die vorhandenen Halt- und Wartepositionen in der Berliner Straße und in deren Umfeld für die stetig zunehmende Zahl von Reisebussen nicht mehr ausreichte, hat der Magistrat veranlasst, dass in der Berliner Straße mit entsprechender Beschilderung für Reisebusse nur noch ein kurzzeitiger Halt zum Ein- und Aussteigen erlaubt ist und am südlichen Mainufer Wartepositionen für Reisebusse eingerichtet werden.

Die Erfahrungen auch aus jüngster Zeit belegen, dass dieses Konzept, wohl auch Dank der personalintensiven Kontrollen im Bereich der Berliner Straße durch die Bediensteten der Verkehrsüberwachung des Straßenverkehrsamts, sich als erfolgreich erweist. Zwar mag es gelegentlich zu Verkehrsbehinderungen durch ein- und ausparkende Reisebusse auf der Berliner Straße kommen, so wie es häufig auch durch Lieferfahrzeuge im Stadtgebiet zu beobachten ist, diese kurzzeitigen Behinderungen bieten für den Magistrat jedoch keinen Anlass für konzeptionelle Änderungen.