City-Marketing einbinden

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert, im Rahmen der Initiierung eines runden Tisches zur Vorbereitung eines Frankfurter Brückensommers 2021 darauf zu achten, dass eine Beteiligung des City Marketings erfolgt. Darüber hinaus soll im Rahmen des runden Tisches folgende weitere Aspekte berücksichtigt werden:
    1. Prüfung von Open-Air Veranstaltungen in Industriegebieten, in Frankfurter Parks und anderen geeigneten Plätzen im gesamten Frankfurter Stadtgebiet.
    1. Entwicklung eines Konzeptes zur Nutzung des Opernplatzes oder des Friedberger Platzes durch die Clubbetreiber unter entsprechender Einhaltung eines Hygienekonzeptes.
  2. Ferner verzichtet der Magistrat auf Restriktionen, wie z.B. die Vorgabe von freiem Eintritt und überlässt die Erhebung von möglichen Eintrittspreisen betroffenen Betreibern. Ziel der Open-Air Veranstaltungen ist es, der Veranstaltungs-, Bar- und Clubszene, die erheblich an den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu kämpfen haben, zu unterstützen. Diese Unterstützung kann nicht erfolgen, wenn im Vorfeld bereits Restriktionen formuliert werden.

Begründung:

Aufgrund der anhaltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus und der dadurch bestehenden erheblichen wirtschaftlichen Einschnitte im Bereich der Veranstaltungs-, Bar- und Clubszene ist die Etablierung eines politischen runden Tisches dringend erforderlich, damit Maßnahmen und Konzepte gemeinsam entwickelt werden können, die den betroffenen Betreibern eine Perspektive aufzeigen können. Neben der bereits im Punkt 1 des Antrags NR 1347 beschriebenen Beteiligten ist die Beteiligung des City-Marketing als wichtiger Stakeholder der Stadt Frankfurt essenziell. Aus diesem Grund wird der Magistrat aufgefordert, Vertreter:innen des City-Marketings zu dem runden Tisch hinzuzufügen. Neben der Beratung über die Organisation eines Brückensommers soll unter anderem die Prüfung weiterer Open-Air Veranstaltungsorte diskutiert werden, wie z.B. in Industriegebieten, in Parkanlagen oder weiteren möglichen Plätzen im gesamten Stadtgebiet. Hierzu sollen mögliche Veranstaltungs- sowie passende Hygienekonzepte entwickelt werden. Oberstes Ziel soll stets die Unterstützung der Branche sein, die seit Beginn der Corona-Krise massive wirtschaftliche Einbrüche erlitten haben und um ihre Existenz kämpfen. Vor diesem Hintergrund distanziert sich die Stadt Frankfurt von formulierten Restriktionen wie dem Verzicht auf Eintrittsgelder.