City Trees, Mooswände

Die Stadt hat im Sommer sogenannte City Trees, Mooswände, an verschiedenen Plätzen in Frankfurt aufgestellt, um vertikales Grün in Bereiche der Stadt zu bringen, in denen die klassischen Begrünungsmaßnahmen aus baulichen Gründen nicht möglich sind. Über den Winter sollen diese Mooswände eingelagert werden, damit sie im Frühjahr wieder an verschiedenen Plätzen in Frankfurt aufgestellt werden können.

Ich frage daher den Magistrat:

Wo werden die City Trees eingelagert, und wie hoch sind die Einlagerungskosten?

Antwort des Magistrats:

In Frankfurt kommen keine Mooswände vom Typus „City Trees“, sondern der Typ der „Mobile Grünen Zimmer“ zum Einsatz. Diese sind hauptsächlich mit ausdauernden Kräutern, Erdbeeren, Gräsern und Stauden bepflanzt. Die Pflanzen wurzeln in circa 40 Zentimeter breiten Gabionenkörben, die mit einem Dachgartensubstrat befüllt sind. Die Substratkörbe bieten ähnliche Pflanzbedingungen wie zum Beispiel bepflanzte Lärmschutzwände. Die „Grünen Zimmer“ wurden in diesem Sommer auf dem Roßmarkt, dem Paul-von-Arnsberg-Platz, dem Gravensteiner Platz und dem Buchrainplatz eingesetzt.

Als Winterquartier der „Grünen Zimmer“ fungiert ein Lagerplatz im Eigentum des Grünflächenamtes Hier fallen keine zusätzlichen Kosten für Lagerflächen an. Transporte werden mit eigenem Personal und Fahrzeugen erledigt. Im nächsten Jahr kehren die „Grünen Zimmer“ zunächst an ihre bisherigen Standorte zurück und werden dann nach Bedarf eingesetzt.

Antragstellende Person(en):
Stadtv. Michael Bross