Cyber-Attacke

Mitte Mai wurden weltweit zehntausende Rechner Opfer der Cyber-Attacke „Wanna Cry“. Auswirkungen gab es auch in Frankfurt. Anzeigetafeln, Ticketautomaten und Videokameras fielen aus.

Ich frage den Magistrat:

Inwiefern ist die städtische Informationstechnik und die Infrastruktur in Frankfurt in ausreichendem Maße vor solchen und ähnlichen Angriffen gesichert?

 

Antwort des Magistrats:

Die städtische Informationstechnik beziehungsweise deren Infrastruktur verfügen über mehrstufige Sicherheitssysteme, um einen bestmöglichen Schutz vor solchen und ähnlichen Angriffen zu gewährleisten. Die Stadtverwaltung Frankfurt steht zudem in engem Kontakt mit den entsprechenden Stellen auf Landes- und Bundesebene und erhält dadurch Lagebilder und Empfehlungen hinsichtlich aktueller Bedrohungen. Wird eine konkrete Bedrohung bekannt, werden in enger Abstimmung der involvierten und zu beteiligenden Stellen unverzüglich sämtliche erforderliche Maßnahmen ergriffen, um das Risiko zu minimieren, Opfer solch eines Angriffs zu werden.

Darüber hinaus führen die städtischen IT-Verantwortlichen regelmäßige Datensicherungen durch, um im Schadensfall zeitnahe Rücksicherungen veranlassen zu können. Auch werden die Beschäftigten, unter anderem durch Intranet-Veröffentlichungen, regelmäßig für Gefahren aus dem Internet sensibilisiert. Es verbleibt jedoch ein nicht vermeidbares Restrisiko, da die Cyber-Angriffe immer professioneller durchgeführt werden.

 

Antragstellende Person(en):
Stadtv. Stephanie Wüst