Die Stadt Frankfurt und die AWO XXIII – Umgang mit Personal

Wir fragen den Magistrat:

  1. War die Geschäftsführerin der AWO Wiesbaden mit Personalfragen der AWO Frankfurt befasst?
  2. Sind sofortige Kündigungen, die von der AWO-Geschäftsführerin in Wiesbaden gegenüber Mitarbeitern der AWO Frankfurt ausgesprochen werden, wirksam?
  3. Wird die AWO Frankfurt den weggemobbten, unwirksam gekündigten und „gegangenen“ Mitarbeitern eine Entschädigung und Wiedereinstellung anbieten?
  4. Wurde der Einsatz von Schrift-Forensikern gegen „verdächtigte“ AWO-Mitarbeiter aus städtischen Zuschüssen bezahlt?
  5. Disqualifiziert sich ein Sozialunternehmen, das gegen seine Mitarbeiter mehrfach einen externen Sicherheitsbeauftragten mit GSG 9-Erfahrung (Merkmal: Identifizierung von Geschäftsstörern) einsetzt?
  6. Kennt der Magistrat die Verantwortlichen der AWO, die diesen Beauftragten ins Haus geholt haben? Kann der Magistrat zukünftig mit diesen Personen guten Gewissens zusammenarbeiten?
  7. Haben die Mitarbeiter der AWO den Nachnamen des externen Sicherheitsbeauftragten erfahren?
  8. Warum hat die AWO nicht die Polizei oder den Betriebsrat eingeschaltet?
  9. Aus welchen Mitteln wurde dieser externe Sicherheitsbeauftragte bezahlt?
  10. Verurteilt der Magistrat diesen Umgang der AWO-Geschäftsführerin mit AWO-Mitarbeitern, die im Auftrag der Stadt arbeiten?
  11. Welche Aufwandsentschädigung erhalten die ehrenamtlichen Revisoren, das Präsidium und der frühere ehrenamtliche Vorstand?
  12. Kann der Magistrat nachvollziehen, dass die Revisoren angeben, nicht über die Vorgehensweise der AWO informiert gewesen zu sein?
  13. Hält der Magistrat die Auswahl von Revisoren, die keine Ahnung haben, was in der AWO läuft, für ein Ausschlusskriterium für die weitere Zusammenarbeit?
  14. Hat die AWO Frankfurt einen Compliance Officer? Wie ist diese Funktion vergütet? Welche weiteren Funktionen hat diese Person in der AWO?
  15. Wie viele Ehrenamtspauschalen aus den Verträgen mit der Stadt Frankfurt wurden an die AWO gezahlt? Wie viel davon wurde an die in diesen Einrichtungen ehrenamtlich tätigen Personen ausbezahlt?
  16. Wie viele Ehrenamtspauschalen hat die Frankfurter AWO an Hauptamtliche der AWO ausgezahlt?
  17. Wie wird der Magistrat künftig verhindern, dass sich hauptamtliche AWO-Führungskräfte Ehrenamtspauschalen aus städtischen Mitteln auszahlen lassen?
  18. Sind dem Magistrat die einzelnen Empfänger dieser Ehrenamtspauschalen bekannt?
  19. Wird der Magistrat weiterhin so pauschal und großzügig Ehrenamtsvergütungen auszahlen?
  20. Wusste der Magistrat von den Verrechnungen zwischen AWO Frankfurt und Wiesbaden?
  21. War der Mitarbeiterpool Frankfurt/Wiesbaden Arbeitnehmerüberlassung?
  22. Wusste der Magistrat von der möglichen Verschleierung von Gehaltszahlungen als Zuwendungen?
  23. Hatten die Mitarbeiter der AWO Protect weitere Arbeitsverträge mit der AWO?
  24. Auf welche Gesamtwochenstundenzahl kamen sie dadurch? Ist das gesetzeskonform und hat der Hauptarbeitsvertrag diese Nebentätigkeit erlaubt?
  25. Hat die AWO 1 und 1 ½ €-Kräfte beschäftigt und für haushaltsnahe Dienstleistungen eingesetzt? Welchen Stundenbetrag zahlen die Nutzer dieser Dienste? Wären diese Kräfte unabhängiger von SGB-Bezug gewesen, wenn die AWO einen höheren Anteil des Stundenbetrages für die Dienstleistung den Kräften ausgezahlt hätte?
  26. Wie viele Frankfurter Stadtverordnete, Ortsbeiräte, KAV-Mitglieder, Magistratsmitglieder sowie Abgeordnete wurden von der AWO Frankfurt/Wiesbaden inkl. Mitarbeiterpool in den Jahren 2014 bis 2019 beschäftigt bzw. von der AWO Frankfurt finanziert?