Die Stadt und die AWO LXIX – Transparenz durch Datenbank schaffen

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat richtet zum 01.01.2022 eine Transparenz- und Zuwendungsdatenbank über gemeinnützige Organisationen, mit denen er zusammenarbeitet, ein.
  2. Der Magistrat informiert sich in Mecklenburg-Vorpommern über die dortige Transparenzdatenbank.
  3. Sollte das Land Hessen zum 01.01.2022 schon eine Transparenzdatenbank eingerichtet haben, schließt sich die Stadt dieser an.

Begründung:

Transparenz ist ein Leitprinzip unternehmerischer – gemeinnütziger und nicht gemeinnütziger – Tätigkeit. Deshalb ist es in vielen Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege und anderen Trägern der sozialen Arbeit mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden, öffentlich über Ziele, Arbeitsweisen, Finanzmittel und deren Einsatz und Verwendung in verständlicher, übersichtlicher und leicht zugänglicher Form zu berichten. Um vollständige Transparenz zu schaffen, sollten auch Zuwendungen in einer Datenbank erfasst werden. Insbesondere bei gemeinnütziger Tätigkeit hängt die Bereitschaft – speziell bei privaten Unterstützern, sich mit Spenden oder Dienstleistungen in der sozialen Arbeit freiwillig zu engagieren − entscheidend von dem Vertrauen in die Arbeit der Organisationen und Fachkräfte ab.