DomRömer GmbH

Presseberichten zufolge plant die DomRömer GmbH im Februar 2018 ein sogenanntes „Pre-opening“ der neuen Altstadt. Der OB soll an einem Wochenende die Möglichkeit haben, gemeinsam mit einer erlauchten Entourage in angemessener Weise den „Königsweg“ beschreiten zu können. Ein Schelm, wer Böses oder gar oberbürgermeisterliche Wahlkampfaktivitäten vermutet.

Ich frage daher den Magistrat:

Wie beurteilt der Magistrat die Sinnhaftigkeit dieser Vorab-Öffnung, und welche Möglichkeit haben die Bürgerinnen und Bürger, diesem Schauspiel beizuwohnen?

Antwort des Magistrats:

Baustellen-Führungen auf dem Dom-Römer-Areal sind ein wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit. Sie werden in der Regel unter Begleitung der DomRömer GmbH durchgeführt und fanden in der Vergangenheit schon sehr häufig statt. Solche Führungen werden seit Jahren auf Wunsch verschiedener Interessenten von der DomRömer GmbH organisiert und haben erheblich zum positiven Image der Altstadtbebauung beigetragen – unter den Teilnehmern waren unter anderem Gruppen von Universitäten, Ämtern und Behörden der Stadt und des Landes, Vereine und Verbände, kirchliche Organisationen, in- und ausländische Pressevertreter, politische Gruppierungen oder Parteien sowie interessierte Unternehmen.

Die DomRömer GmbH versucht allen Interessenten gerecht zu werden. Eine politische Bevorzugung oder Benachteiligung oder Parteinahme findet nicht statt.

Die sogenannten Preview-Tage sind technisch möglich und erwünscht, da der Besichtigungstourismus unvermindert anhält und ein hohes Interesse der Öffentlichkeit besteht. Die DomRömer GmbH kann dies in Einzelführungen aber nur sehr begrenzt bedienen, nicht zuletzt da es derzeit schon Vorausbuchungen bis in den Mai 2018 gibt. Auf dem Wege der Vorab-Öffnung können somit weitere Teile der Bevölkerung das Dom-Römer-Areal in Augenschein nehmen.

Antragstellende Person(en):
Stadtv. Annette Rinn