Dringlichkeitsantrag Bombenevakuierung

Ein Dank für alle Helferinnen und Helfer für die erfolgreiche Bombenevakuierung

Die Stadt Frankfurt hat die größte Evakuierungsaktion der Nachkriegszeit unbeschadet überstanden. Über 60.000 Frankfurterinnen und Frankfurter mussten ihre Wohnung vorübergehend verlassen, damit eine 1,8 Tonnen schwere Bombe entschärft werden konnte. Die Evakuierungsaktion hat in der Frankfurter Bevölkerung eine große Welle der Solidarität ausgelöst. Zahlreiche Vereine, Kirchen und Bürgerinnen und Bürger haben ihre Türen für jene Menschen geöffnet, die ihre Häuser verlassen mussten. Erschwert wurde die Räumung durch die Tatsache, dass sich im Evakuierungsbereich zwei Krankenhäuser befanden, deren Patientinnen und Patienten entsprechend versorgt werden mussten. Tausende Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, städtischen Ämtern und viele Ehrenamtliche aus Frankfurt und dem Umland waren stundenlang mit der Evakuierung beschäftigt. Diese logistische und personelle Herausforderung haben die verantwortlichen Beteiligten hervorragend gelöst. Ihnen sowie dem Kampfmittelräumdienst gilt ein ganz besonderer Dank.

Vor diesem Hintergrund wird die Stadtverordnetenversammlung aufgefordert zu beschließen:

  1. Die Stadtverordnetenversammlung bedankt sich im Namen der Frankfurter Bevölkerung ausdrücklich bei den Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, städtischen Ämtern und den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern für die erfolgreiche Evakuierung.
  2. Des Weiteren bedankt sich die Stadtverordnetenversammlung insbesondere auch bei den Mitarbeitern des Kampfmittelräumdienstes für ihren riskanten Einsatz bei der Entschärfung der Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Antragsteller:
Stv. Yanki Pürsün
Stv. Elke Tafel-Stein
Stv. Stephanie Wüst
Stv. Michael Bross
Stv. Dr. Uwe Schulz
Stv. Stefan von Wangenheim
gez. Stv. Annette Rinn, Fraktionsvorsitzende