Entwicklung Alt-Sachsenhausens im Dom-Römer-Ausschuss begleiten

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt,

  1. die Entwicklung Alt-Sachsenhausens als städtebaulich bedeutendes Thema für Frankfurt zur weiteren politischen Begleitung in die Hände des Dom-Römer-Ausschusses zu geben,
  2. die weitere Zukunft des Paradieshofes und die Realisierung der Pläne zur dessen weiterer Verwendung in die Verantwortung der Dom/Römer GmbH zu übertragen.

Begründung:

Zu 1.: Die Entwicklung Alt-Sachsenhausens, die Rettung der noch vorhandenen alten historischen Bausubstanz und der beabsichtigte Wandel weg vom Ballermann-Image hin zu einem urbanen, von Kunst und Kultur geprägten Kreativ-Stadtteil sind es wert, als bedeutendes Thema intensiv und kontinuierlich in einem speziell zuständigen eigenen politischen Gremium behandelt zu werden. Im derzeit zuständigen Ausschuss für Planen und Bauen spielt das Thema hin und wieder eine untergeordnete Rolle; es ist als Nebenthema aber zu wichtig für die Stadt Frankfurt und sollte daher künftig als Schwerpunktthema im Dom-Römer-Ausschuss behandelt werden. Alt-Sachsenhausen ist der erhaltene Teil der 2. Weltkrieg untergegangenen Altstadt Frankfurts. Insofern ist das Thema Alt-Sachsenhausen prädestiniert dafür, im Dom Römer-Ausschuss bearbeitet zu werden.

Zu 2.: Die Dom-Römer-Gesellschaft hat mit der Abwicklung des Projektes zur Bebauung des Dom-Römer-Areals eindrucksvoll ihre Kompetenz und Handlungsfähigkeit bewiesen. Um die anhaltende Hängepartie um den Paradieshof endlich zu beenden, wäre es sinnvoll, die Zukunft der Immobilie in die Verantwortung der Dom-Römer-Gesellschaft zu übertragen.