Ernst-May-Viertel/Vorbereitende Untersuchungen

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, die Realisierung einer Volleinhausung – entsprechend der  Variante (L 1) – anzustreben, die für die Bewohner sowohl des neu zu schaffenden Ernst-May-Viertels als auch der betroffenen Bestandssiedlungen maximalen Verkehrslärmschutz garantiert.

Begründung:

Gemäß der Vorlage M 82 / Sachstandsbericht Ernst-May-Viertel gib es in den Voruntersuchungen zur Einhausung der A 661 derzeit vier verschiedene Planungsvarianten, die sich im Wesentlichen in der Länge des Tunnelbauwerkes und somit in den Realisierungskosten unterscheiden: L = 1200 m, L 2 = 1080 m, L 3 = 880 m und die derzeit von den Planern favorisierte Lösung L 4 = 400 m. Lediglich die Variante L 1 beinhaltet eine Volleinhausung. Die derzeit von den Planern favorisierte Variante L 4 umfasst lediglich 400 m Meter Einhausung, beginnt ca. 150 m südlich der Friedberger Landstraße und endet ca. 400 m nördlich der Seckbacher Landstraße. Die Variante würde insbesondere die vorgesehene Wohngebiete „Atterberry Ost“, „Katharinencampus“, und „Südlich Seckbacher Landstraße“ in nicht akzeptablem Umfang dem Verkehrslärm aussetzten. Die Variante  L 4 sollte daher nicht weiterverfolgt werden. Auch die beiden Variante  L 2 und L 3 erscheinen aufgrund des eingeschränkten Lärmschutzes nicht den entsprechenden Anforderungen der vorgesehenen neuen Quartiere zu entsprechen.

Die dringend benötigte Wohnentwicklung, z.B. des in der Vorlage M 81 beschriebenen „Atterberry Ost“, kann nur mit einer Volleinhausung realisiert werden. Der Lärm der Autobahn wäre für die neuen Bewohner inakzeptabel. Bei der Kostenkalkulation sollte zudem bedacht werden, dass ohne eine Volleinhausung eine zusätzliche Lärmschutzwand auch für New Atterberry notwendig ist.

Antragsteller: 

Stadtv. Elke Tafel-Stein