Fahrstreifen

Stadtv. Yanki Pürsün  – FDP –

Seitdem auf einigen wichtigen, breiten Straßen und Brücken die Fahrstreifen teilweise entfernt beziehungsweise unterbrochen wurden, entsteht Unklarheit über die Anzahl der Fahrstreifen, und das führt zu unschönen Situationen bei der Nutzung dieser Straßen beziehungsweise Brücken.

Daher frage ich den Magistrat:

Was beabsichtigt der Magistrat mit seiner Fahrstreifenphobie?

 

Antwort des Magistrats:

Der Magistrat hat keine Phobie vor Fahrbahnmarkierungen. Der Verzicht in der Innenstadt auf Fahrstreifenmarkierungen im Einrichtungsverkehr, zum Beispiel in der Börsenstraße, dient der Dämpfung der Geschwindigkeit und letztendlich der Verkehrssicherheit.

Die hier angesprochene sogenannte „überbreite Fahrspur“ führt durch den Verzicht der Spurmarkierung zu einer Aufhebung zweier separater Fahrspuren unter Beibehaltung einer zweistreifigen Verkehrsführung. Sie veranlasst den Fahrzeughalter aufgrund der geringeren Fahrzeugabstände zu erhöhter Aufmerksamkeit mit einer daraus resultierenden Geschwindigkeitsreduzierung. Das gewonnene Breitenmaß kann in vielen Fällen bei begrenzten Fahrbahnbreiten die Anlage eines Rad-Schutzstreifen ermöglichen.