FES – Extratouren

Der Presse war zu entnehmen, dass die FES zukünftig mit Extratouren illegalen Sperrmüll schneller aus dem Stadtbild verschwinden lassen wolle. Alleine im letzten Jahr seien 3.315 Fälle von illegalen Ablagerungen von Bürgerinnen und Bürgern in Frankfurt gemeldet worden.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:

Wie hoch waren im letzten Jahr die Kosten für die Extrafahrten zum Einsammeln von illegalem Sperrmüll, und welche weiteren konkreten Maßnahmen plant die Stadt zur Minimierung der Sperrmüllflut in den Stadtteilen?

 

Antwort des Magistrats:

Da wilde Ablagerungen bei den regulären Sperrmüllsammeltouren nebenbei miterledigt wurden, erfolgte keine gesonderte Erfassung der wilden Ablagerungen. Die hierfür anteiligen Kosten lagen bei circa 680.000 Euro jährlich.

Die neu geschaffene Tour in der Entsorgung, auf welche sich die Frage bezieht, fährt dreimal in der Woche. Damit werden wilde Ablagerungen eindeutig und von anderen Leistungen getrennt erfasst. Somit werden für diese Tätigkeiten künftig auch IST-Auswertungen auf Basis von Systemrückmeldungen möglich sein.

Es gibt regelmäßige Treffen von FES, Ordnungsamt, Umweltamt und Stabsstelle Sauberes Frankfurt mit den Wohnungsbaugesellschaften, um hinsichtlich der Sperrmüllablagerung Probleme anzusprechen und Lösungsansätze zu entwickeln. Dies betrifft beispielsweise die Standplatzbewirtschaftung, Sperrmüllkäfige, bauliche Veränderungen, Aufklärung und Sensibilisierung der Mieterschaft, und so weiter.

Antragstellende Person(en):
Stadtv. Michael Bross