Frankfurter Programm „Würde im Alter“ stärker unterstützen

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, die etatisierte Summe für das Frankfurter Programm „Würde im Alter“ für den Doppelhaushalt 2020/2021 aus vorhandenen Mitteln um 100 000 Euro zu erhöhen, um weiterhin eine solide Grundlage zur Umsetzung der bestehenden Projekte im stationären und im ambulanten Bereich gewährleisten und um zusätzlich die Förderung auf weitere Projekte ausweiten zu können.

Begründung:

Das Programm „Würde im Alter“ wurde von der Stadt Frankfurt 2019 neu aufgestellt, da das vorherige Programm 2018 durch Gesetzesänderungen deutlich geschmälert wurde. Der von der Stadt Frankfurt eingestellte Betrag für 2020/2021 wird jedoch nicht ausreichen, um alle bestehenden  Projekte des Programms „Würde im Alter“ aufrechterhalten und gleichzeitig neue Projekte im ambulanten und stationären Bereich einführen zu können. Die Anforderungen an die Pflege im Alter und der wachsende Pflegebedarf in der Bevölkerung sind immer wieder neuen Herausforderungen unterworfen. Deshalb ist es äußerst wichtig, dass auch individuelle Projekte in den Altenheimen und bei den ambulanten Diensten weiter oder neu gefördert werden, die sich diesen besonderen, individuellen Herausforderungen der heutigen Zeit annehmen. Dadurch können Innovationen im Pflegebereich gefördert und die Bedingungen für Seniorinnen, Senioren und das Pflegepersonal nachhaltig verbessert werden. Aus diesen Gründen muss eine dauerhafte finanzielle Anpassung des Programms „Würde im Alter“ in den kommenden Haushalten kontinuierlich erfolgen.