Gestaltung des Dom-Römer-Areals

Stadtv. Elke Tafel-Stein  – FDP –

Die Gestaltung des Dom-Römer-Areals wird für die Stadt Frankfurt und somit den Steuer-zahler teuer. Trotz der hochpreisigen Verkäufe wird sich absehbar ein millionenschweres Defizit ergeben. Normalerweise ist es üblich, dass bei Entwicklungsmaßnahmen die Infra-struktur – das heißt Erschließungskosten – zumindest teilweise auf die Käufer umgelegt werden. Auch in der neuen Altstadt sind diese Kosten – zum Beispiel Straßenbelag, Beleuchtung – erheblich.

Ich frage den Magistrat:

Wird ein solches Umlageverfahren auch bei den Käufern der Dom-Römer-Liegenschaften angewandt?

 

Antwort des Magistrats:

Die Käufer erwerben ein Erbbaurecht an einem Grundstück. Dessen Wert ist kalkuliert auf der Basis voll erschlossener Baugrundstücke,(baureife Grundstück). Die herangezogenen Bodenwerte sind geschätzt, bei frühen Kaufverträgen, beziehungsweise unmittelbar aus den beschlossenen Bodenrichtwerten abgeleitet. Diese Bodenrichtwerte beziehen sich auf erschlossene und sofort bebaubare Grundstücke. Die Erschließungskosten sind somit bereits enthalten bzw. umgelegt und nicht nochmals umzulegen.