Gymnasium im Frankfurter Norden

Frau Stadtv. Rinn

Presseberichten zufolge hat der Planungsdezernent in Gesprächen zum Thema Baugebiet Am Eschbachtal sinngemäß geäußert, dass dort neben einer Grundschule auch ein Gymnasium errichtet werden solle. Dagegen hat die zuständige Dezernentin im Bildungsausschuss ausgeführt, dass eine sogenannte Task Force weiterhin auf der Suche nach einem geeigneten Standort für ein Gymnasium im Frankfurter Norden sei.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:

Beabsichtigt der Magistrat tatsächlich, im Bereich Bonames-Ost ein neues Gymnasium zu errichten, und falls ja, ist die städtische Task Force beauftragt, einen Standort für ein zweites neues Gymnasium im Frankfurter Norden zu suchen?

Antwort:

Die angesprochenen Gespräche zum Baugebiet „Am Eschbachtal – Harheimer Weg“ mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Stadtteil und den betroffenen Ortsbeiräten dienten der Konkretisierung des städtebaulichen Konzepts, das dem entsprechenden Bebauungsplan zu Grunde liegen soll. Im Ergebnis sieht das Konzept neben einer Grundschule auch den Standort für eine weiterführende Schule vor. Aufgrund der Lage direkt an der U-Bahn-Linie und der damit sehr guten Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ist dieser Standort auch als Schulstandort sehr gut geeignet. Aus diesem Grund wird der Standort derzeit auch für das „Gymnasium Nord“ geprüft und mit hoher Priorität verfolgt.

Mit der Umsetzung des noch zu genehmigenden Schulentwicklungsplans werden aus Sicht des Magistrats die Bedarfe nach Schulplätzen im Bereich der weiterführenden Schulen für die nächsten fünf Jahre gedeckt. Aufgrund des starken Wachstums der Stadt werden die Schülerzahlen weiter steigen und somit in den kommenden Jahren zusätzliche Bedarfe an Schulen entstehen. Daher ist es klug, bereits heute auch schon weitere mögliche Schulstandorte in die Stadtentwicklungsplanung einzubeziehen.

Sarah Sorge