Gymnasiums Nord

Im Provisorium des Gymnasiums Nord in Westhausen sollen bis zu sechs Jahrgänge mit jeweils acht Klassen künftig Platz finden. 51 Millionen Euro nimmt die Stadt dafür in die Hand und ergänzt den bereits vorhandenen Pavillon in den kommenden Jahren durch eine größere Mensa, eine Sporthalle sowie weitere Unterrichtsgebäude. Aufgrund der angespannten Verkehrssituation in Westhausen besteht bereits jetzt die Befürchtung, dass sich mit anwachsender Schülerzahl die Verkehrssituation weiter zuspitzen wird.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:

Welche Maßnahmen wird der Magistrat zur Veränderung der Verkehrssituation am Gymnasium Nord vornehmen, um die Verkehrssituation auf lange Sicht zu verbessern?

 

Antwort des Magistrats:

Der Magistrat befindet sich zu der hochbautechnischen und der verkehrlichen Situation rund um das Schulprovisorium Westhausen in einem regelmäßigen Austausch mit dem zuständigen Ortsbeirat und interessierten Bürgern. Unter anderem wurde unter Federführung des Stadtschulamtes ein Runder Tisch installiert, bei dem die Verkehrsproblematik sehr intensiv diskutiert wird.

Um die Verkehrssituation auf lange Sicht zu verbessern, ist es erforderlich die Entwicklung der Schülerzahlen genau und konsequent zu verfolgen. Erst auf Grundlage dieser Angaben kann man sich auf eine Veränderung der Verkehrssituation einstellen. Es wurde daher zwischen dem Amt für Straßenbau und Erschließung und dem Straßenverkehrsamt vereinbart diese Entwicklung weiter zu beobachten, um mit eventuell erforderlichen (Bau-)Maßnahmen schnell auf eine neue Situation reagieren zu können. Es ist unter anderem vorstellbar, einen Minikreisel einzurichten beziehungsweise zu bauen. Auch die Einrichtung von sogenannten „Kiss and Ride Zonen“ wäre vorstellbar um den Bring-und Holverkehr koordinieren beziehungsweise erleichtern zu können.

In Bezug auf den Schülerbusverkehr wird derzeit geprüft, welche Flächenansprüche in den kommenden Jahren damit verbunden sein werden und wie dieser dann abgewickelt werden kann. Der Magistrat hat dem Ortsbeirat beziehungsweise dem Runden Tisch eine konzeptionelle Antwort bis Mai 2017 zugesagt.