Haushaltsansatz für Telekommunikationskosten des Stadtschulamtes

Stadtv. Yanki Pürsün  – FDP –

Der Haushaltsansatz für Telekommunikationskosten des Stadtschulamtes liegt seit Jahren unter den tatsächlichen Kosten und ist zuletzt sogar noch gesenkt worden. Die Kosten hingegen sind in den letzten Jahren kontinuierlich und signifikant gestiegen.

Daher frage ich den Magistrat:

Was ist der Grund für die Abweichung und die Steigerung?

 

Antwort des Magistrats:

Im Haushaltsjahr 2015 hat das Amt 16 für die externen Fernsprechkosten 1.707.357,94 Euro abgerechnet. Auf dem Sachkonto 6832 1000 externe Fernsprechkosten war für das Haushaltsjahr 2015 ein Soll von 958.680 Euro vorgesehen. Daraus ergibt sich eine Überschreitung von 748.677,94 Euro.

Das Amt Informations- und Kommunikationstechnik rechnet unter anderem die nachfolgend aufgeführten Dienstleistungen pro Monat und Kostenstelle ab:

1. Anschlüsse an TK – Netzverbund der Stadt Frankfurt

2. Verbindungsentgelte

3. Endgeräte, Bereitstellung und Zusatzeinrichtungen

4. Dienstleistung Dritter

5. Bestands- und Abrechnungskosten

6. Montage- und Einrichtungskosten

7. Datendirekt- und Festnetzverbindungen.

Der Großteil der Aufwendung entfällt auf die Internetverbindungen der Schulen, die Gesamtkosten für diese Anbindungen beläuft sich derzeit auf circa 914 T€ per anno. Der weiter wachsende Bedarf an Internetverbindungen wird den aufzuwenden Betrag in den nächsten Jahren noch erhöhen, sodass für das Haushaltsjahr 2017 und die mittlere Finanzplanung einen zusätzlichen Bedarf von 1.000 T€ angemeldet wurde.

Die wachsenden Bedarfe an Internetverbindungen und Telekommunikation wurden in der Vergangenheit immer durch vorhandene Haushaltsreste im vollbudgetierten Haushalt gedeckt, sodass erst mit den nicht mehr vorhanden Haushaltsresten im Haushaltsjahr 2015 die Überschreitung nicht mehr gedeckt werden konnte.