Kerschensteinerschule

Im Aktionsplan Schulbau heißt es, dass die Kerschensteinerschule im Zuge ihres Ausbaus zur Ganztagsschule eine räumliche Umgestaltung erhalten solle, deren Planung 2014 bereits abgeschlossen wurde. Entsprechende Pläne zur Erweiterung liegen der Schulgemeinde vor. Seit August 2016 gehört die Grundschule dem Pakt für den Nachmittag an, und sie hat eine ansteigende Schülerzahl. Bisher ist mit der Erweiterung noch nicht begonnen worden. Die Grundschule platzt aus allen Nähten.

Ich frage daher den Magistrat:

Aus welchen Gründen wurden an der Kerschensteinerschule die Punkte aus dem Aktionsplan bisher nicht realisiert, und wann kann die Schulgemeinde endlich mit der aktiven Umsetzung der Planungen rechnen?

Antwort des Magistrats:

Das Projekt Kerschensteinerschule wurde Anfang 2017 aufgrund des Erfordernisses einer Ganztagsbetreuung inkl. Cafeteria und neuer Klassenräume für die Erweiterung der Schule (von 3-Zügigkeit auf 4-Zügigkeit) zusätzlich zur ursprünglich geplanten Turnhalle und des damit einhergehenden gestiegenen Mittelbedarfes aus dem Aktionsplan herausgenommen. Für die Planung mussten zunächst neue Mittel beantragt werden.

Dem aktuellen Empfehlungsbericht zur Freigabe der neuen Planungsgelder wurde nachgegangen. Der Raumbedarf der Schule wurde abgestimmt und der Zustand der vorhandenen Gebäude geprüft. Das Raumprogramm bezieht sich auf das bereits beschlossene Modellraumprogramm M 98 vom 30.04.2009.

Die Baumittel werden für den Haushalt 2019 von der Bildungsdezerntin neu angemeldet. Es gibt keine Möglichkeiten das Projekt im normalen Verfahren zu beschleunigen. Mit Baubeginn ist nach jetzigem Stand vor Frühjahr 2019 nicht zu rechnen.

Nachdem die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) abgeschlossen ist, soll die Vorstellung des Projektes erfolgen.

Antragstellende Person(en):
Stadtv. Stephanie Wüst