Mehr Wohnungen in Frankfurt – Den Rebstock weiter entwickeln

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, eine Machbarkeitsstudie zur weiteren Entwicklung des Rebstocks zu erstellen. Dabei geht es im Kern um das Gebiet westlich des Rebstockparks, das in den Medien und in politischen Diskussionen mittlerweile auch als „Parkstadt Rebstock“ bekannt ist.

Die Machbarkeitsstudie soll Kosten und Nutzen (in wohnungs- und verkehrspolitischer Hinsicht) herausarbeiten. Dabei sollen ausdrücklich vielfältige Nutzungsmöglichkeiten geprüft werden wie Geschosswohnungsbau mit direktem Zugang zu Grünflächen und großen Bäumen, Quartiersgaragen und Park&Ride-Möglichkeiten, Parkhäuser mit Doppelnutzung im Erdgeschossbereich (z.B. als Straßenbahndepot oder Messeparkplatz für LKW). Nutzungskonzepte sollen nicht im Vorfeld durch politische Vorgaben ausgeschlossen werden.

Ziel soll in erster Linie die Schaffung von stadtnahem und verkehrlich gut angebundenem Wohnraum sein.

Begründung:

Der Bedarf an Wohnraum wird in den nächsten Jahren in Frankfurt weiterhin hoch sein. Eine Konzentration nur auf einzelne Wohnungsgroßprojekte wie das im Norden Frankfurts ist nicht sinnvoll, da damit der Bedarf nicht gedeckt werden kann und es schwierig ist, die Verkehrsinfrastruktur in gleichem Maße mitwachsen zu lassen. Deswegen ist die parallele Entwicklung attraktiver Gebiete sinnvoll und sollte zügig vorangetrieben werden, da uns im Wohnungsbau praktisch die Zeit wegläuft und der Druck durch den angespannten Markt immer größer wird. Bei dem beschriebenen Areal handelt es sich um einen gut erschlossenen Bereich, der mit hoher Wahrscheinlichkeit wirtschaftlich vertretbar entwickelt werden kann. In den Medien sind bereits Konzepte vorgestellt worden, die nach objektiven Kriterien untersucht werden sollten-

Eine zeitnahe Machbarkeitsstudie sollte Grundlage für eine politische Entscheidungsfindung sein, die versucht, im Diskurs im Sinne aller Bürger eine sinnvolle Lösung zu finden.

Fraktionsvorsitzender:                     Antragstellerin:

Günter Pelke                                               Maria-Christina Nimmerfroh