Neue Grundschule im ‚Schönhof Viertel‘

Aus einem ungenutzten Industriestandort soll an der Rödelheimer Landstraße ein lebendiges Wohnquartier entstehen. Geplant sind bis 2024 2000 Wohnungen sowie eine Grundschule und Kitas. Bisher gibt es in Rödelheim zwei Grundschulen (Brentanoschule und Michael-Ende-Schule), deren Kapazitäten bereits erschöpft sind und dringend erweitert werden müssten. Auch die Grundschule in Hausen (Kerschensteinerschule) wartet bereits seit längerem auf ihre Sanierung und Erweiterung, damit alle Schülerinnen und Schüler angemessen untergebracht werden können. In Bockenheim wurde gerade die Franckeschule ausgelagert, damit das alte Schulgebäude endlich saniert werden kann. In allen drei Stadtteilen, die unmittelbar um das geplante Neubaugebiet im „Schönhof Viertel“ bestehen, steigt die Bevölkerungsanzahl und damit verbunden auch die Anzahl an Schülerinnen und Schülern. Durch die zusätzlichen Kinder, die im „Schönhof Viertel“ südlich der Rödelheimer Landstraße zu erwarten sind, wird der Druck auf die bestehenden Grundschulen sowie vor allem auf die weiterführenden Schulen in den Stadtteilen Bockenheim, Rödelheim, Hausen und Praunheim weiter steigen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Magistrat:

  1. Mit welcher konkreten Schülerzahl rechnet der Magistrat für die neue Grundschule im „Schönhof Viertel“? Wie viele Züge soll die Schule erhalten?
  2. Welche Eckpunkte sind Grundlage der Prognosen des Magistrats?
  3. Werden in die Planung der neuen Grundschule bereits mögliche Erweiterungsflächen mit einkalkuliert? Falls nicht, aus welchen Gründen geht der Magistrat davon aus, dass die Schulgemeinde nicht weiter wachsen wird?
  4. Welchen Einfluss hat die geplante Grundschule auf die bereits bestehenden Grundschulen im Stadtteil und den umliegenden Stadteilen?
  5. Welche Auswirkung haben die zusätzlichen Grundschülerinnen und Grundschüler auf die weiterführenden Schulen im Stadtteil sowie umliegenden Stadtteilen?
  6. Welche Maßnahmen plant der Magistrat, damit die Bildungsregionen um die neue Grundschule südlich der Rödelheimer Landstraße hinreichend Plätze für die zusätzlichen Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen haben und diese so auch wohnungsnah unterrichtet werden können?