Nilganspopulation

Im Stadtparlament, in den Ortsbeiräten und jetzt auch wieder verstärkt in den Medien wird diskutiert, wie man die Nilganspopulation und gleichzeitig die Population der Bisamratten niedrig halten kann. Schilder wurden trotz jahrelanger Diskussion und Hinweisen aus der Bevölkerung nicht aufgestellt, sodass jeder Hinweis auf die Gefahren des üppigen Fütterns der Tiere mit Lebensmittelabfällen fehlen.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:

Wie will die Stadtverwaltung die Bürger dafür sensibilisieren, dass das Füttern mit Lebensmittelabfällen den Tieren und auch den Gewässern schadet?

 

Antwort des Magistrats:

An einigen Stellen im Stadtgebiet sind bereits Schilder zum Fütterungsverbot vorhanden, beispielsweise im Holzhausenpark, am südlichen Mainufer und an anderen Gewässern innerhalb von Parkanlagen. Dabei gibt es einfache Verbotsschilder, wie am Mainufer, oder auch erläuternde Schilder in Verbindung mit Verbotsschildern, wie im Holzhausenpark.

Das Aufstellen von Verbots- oder Hinweisschildern an allen Stellen im Stadtgebiet ist nicht wünschenswert, denn dies würde eine erhebliche Zunahme von Verbotsschildern im Stadtgebiet bedeuten. Beschilderungen in landschaftlich sensiblen Bereichen, zu denen alle Uferzonen gehören, beeinträchtigen zudem das Landschaftsbild. Außerdem gibt es im Flyer des Dezernats  „Damit Sie Frankfurts Grünanlagen richtig genießen können“ einen deutlichen Hinweis auf das Fütterungsverbot von frei lebenden Tieren.

Um die nachteiligen Auswirkungen von Fütterung der in Frankfurt beheimateten Wildtieren auf die Tiere selbst und auf die Umwelt bekannter zu machen, können Hinweise zu den negativen Auswirkungen im Internet der Stadt Frankfurt angeboten werden. Zielführender wäre die persönliche Ansprache fütternder Personen durch sachkundige Anwohnerinnen und Anwohner, Angler, Naturschutzverbände et cetera.

Antragstellende Person(en):
Stadtv. Yanki Pürsün