Parkplatzbewirtschaftung im Nordend

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten,

in welcher Weise die Bewirtschaftung von Parkraum im Nordend betrieben wird. Insbesondere ist zu erläutern, in welchen zeitlichen Abständen und mit welchem Personaleinsatz die bestehenden Regelungen überprüft und auf geänderte Verhältnisse angepasst werden. Exemplarisch sind drei Regelungen genannt.

1. Im Bereich der Fürstenfeldstraße 1-11, vor der ehemaligen Postfiliale, besteht ein eingeschränktes Halteverbot, wohl wegen der damaligen Öffnungszeiten der Postfiliale. Da die Postfiliale nun jedoch an diesem Standort nicht mehr besteht, ist das eingeschränkte Halteverbot aufzuheben.

2. Im Bereich der Gluckstraße sind drei (große) Parkplätze für Behinderte eingerichtet. Anwohner berichten, dass diese Parkplätze nicht bzw. nie von Behinderten genutzt werden, also entweder leer stehen oder nur durch unberechtigte Fahrzeuge genutzt werden. Die bestehenden Behindertenparkplätze sind auf ihre Notwendigkeit hin zu überprüfen und bei Wegfall der ursprünglichen Veranlassung umzuwandeln.

3. Regelungen für Anwohnerparkplätze sind wiederkehrend wie in der Friedberger Landstraße, auf der Höhe Nr. 76, so ausgestaltet, dass Parken für Anwohner bis 10:00 Uhr morgens und ab 16:00 Uhr reserviert ist. Freies Parken ist in der Zeit von 10:00-16:00 Uhr erlaubt. Die Parkplätze sind häufig schon ab 9:00 Uhr leer, Anwohner suchen in der Regel zwischen 9:00 Uhr und 10:00 Uhr keinen Parkplatz vor ihrer Wohnung, sondern fahren z.B. zur Arbeit oder bleiben einfach stehen. In der Zeit von 16:00 Uhr bis 17.00 Uhr wäre es bei nachweislich hohem Leerstand der Parkplätze insbesondere für Ladengeschäfte und gewerbliche Büronutzer hilfreich, wenn die Mitarbeiter in dieser Zeit weiterhin ihr Fahrzeug dort legal abstellen können. Die Zeiten für das Anwohnerparken sind im Nordend an die Erfordernisse der Nutzer anzupassen.

Begründung:

Regelmäßig und wiederkehrend beschweren sich Anwohner und Gewerbetreibende, dass bestehende Regelungen der Parkplatzbewirtschaftung nicht an die Anforderungen und Gegebenheiten vor Ort angepasst sind und angepasst werden. Hier ist Abhilfe zu schaffen.

Thomas Fruhwirth

Michael Rubin