Photovoltaikanlagen auf städtischen Dächern

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert, die notwendigen finanziellen Mittel in den Haushalt 2020/2021 einzustellen, um den sukzessiven Ausbau von Photovoltaik- und/oder Solarthermie-Anlagen auf den Dächern von städtischen bzw. stadteigenen Liegenschaften (Verwaltungsgebäude, Kindertagesstätten, Schulen, Sporthallen, Versammlungsstätten, Bibliotheken, etc.) voranzutreiben und bis Ende 2025 abzuschließen.
  2. Weiter wird der Magistrat aufgefordert, sich mit der Messe GmbH ins Benehmen zu setzen und einen konsequenten Aufbau von Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Messehallen und sonstigen Messegebäuden bis zum Jahresende 2025 zu initiieren.
  3. Außerdem soll der Magistrat mit allen städtischen Beteiligungsgesellschaften Vereinbarungen treffen, um auf den Dächern der Gebäude dieser Unternehmen bis 2026 Photovoltaik- bzw. Solarthermie-Anlagen zu installieren.
  4. Der Ausbau von Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen soll in einem verbindlichen Frankfurter „Sonnenenergie-Plan“ noch im Jahr 2020 festgeschrieben werden.

Begründung:

Der Ausbau der Photovoltaikanlagen auf Dächern städtischer bzw. stadteigener Liegenschaften geht nur schleppend voran. Die Stadt sollte nicht nur Bürgerinnen und Bürger bei der Installierung einer Photovoltaikanlage fördern, sondern auch mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Liegenschaften mit Photovoltaikanlagen ausstatten. Es ist nicht einzusehen, dass sehr große und teilweise gut geeignete Dachflächen moderner Gebäude nicht genutzt werden, um den Energiebedarf der entsprechenden Einrichtungen zu mindern und dadurch auch die Umweltbelastungen zu senken.