Robert-Schumann-Schule

Stadtv. Stefan Freiherr von Wangenheim  – FDP –

Die Robert-Schumann-Schule hat ein gravierendes Platzproblem und benötigt dringend zusätzliche Unterrichtsräume. Eine Einbeziehung der Dienstwohnung an der Schule ist laut Magistrat nicht möglich, da Dienstwohnungen grundsätzlich zur Personalgewinnung im Schulhausverwalterbereich benötigt werden. Berichten zufolge soll es an Frankfurts Schulen mehrere Dienstwohnungen geben, die größtenteils leer stehen und von den betroffenen Schulgemeinden als zusätzlicher Unterrichtsraum gut verwendet werden könnten.

Ich frage den Magistrat:

Wie viele leer stehende Hausmeisterwohnungen gibt es an Frankfurter Schulen, und welche Möglichkeit sieht der Magistrat, diese bei fehlenden Raumkapazitäten den Schulen zu überlassen?

 

Antwort des Magistrats:

Bei den aktuell leerstehenden Dienstwohnungen des Stadtschulamtes handelt es sich überwiegend um sogenannte Friktionsleerstände. Diese betreffen circa 20 Wohnungen. Darüber hinaus besteht aktuell ein Sanierungsrückstand, welcher derzeit durch das sukzessive Herrichten der Wohnungen für eine Vergabe als Dienstwohnung behoben wird.

Insbesondere zur Personalgewinnung ist es unumgänglich, günstigen Wohnraum anzubieten. Die Nachfrage aus den Reihen der Schulhausverwalterinnen und Schulhausverwalter ist groß. Darüber hinaus stellt das Thema Präsenz vor Ort einen nicht zu unterschätzenden Faktor dar.

Hinzu kommt, dass die Hausmeisterwohnungen als Wohnraum im eigentlichen Sinne gelten und eine andere Nutzung zu einer Umwidmung von dringend in Frankfurt benötigten Wohnraum führen würde. Eine Möglichkeit diese Wohnungen den Schulen zu überlassen ist daher auch weiterhin nicht gegeben.