S-Bahn-Station „Eschersheim“

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten,

– sich mit dem Eigentümer, der DB AG, ins Benehmen zu setzen, um vor allem eine Sanierung des Eingangsgebäudes und des maroden Teils der Treppe zu erreichen;

– für den Fall, dass er sich nicht durchsetzen kann, eigene Mittel für die Sanierung bereitzustellen.

Begründung:

Des Eingangsgebäude und ein Teil der Treppe befinden sich schon seit Jahren in einem unansehnlichen, verwahrlosten Zustand. Ein Teilbereich der Treppe ist sogar von Einsturz gefährdet.

Die DB AG verweist immer wieder darauf, dass man vor einem beabsichtigten Ausbau der Bahnstrecke aus betriebswirtschaftlichen Gründen kein Geld mehr für eine Sanierung aufwenden könne und wolle. Nach dem Ausbau würde die Treppe und evtl. auch das Gebäude abgerissen oder das Gebäude verkauft. Mit dem Ausbau soll – wie z. Z: allseits zu hören – in diesem Jahr 2017 begonnen werden. Er soll fünf Jahre dauern. Ob der Ausbau wirklich in 2017 seinen Anfang nehmen wird, ist zumindest fraglich. Sollte der Ausbau aber doch 2017 beginnen, ist mit einer Bauzeit von mindestens fünf Jahren zu rechnen.

Bei anderen Bahnhöfen im Stadtgebiet, z. B. in Griesheim, Höchst, Rödelheim ist inzwischen mit der Sanierung begonnen worden. Den Schandfleck S-Bahn-Haltestelle Eschersheim in seiner jetzigen Form auf weitere fünf Jahre und länger hinnehmen zu müssen, ist nicht vertretbar. Es kann wohl auch nicht im Sinne des Magistrats liegen, einem seiner Stadtteile bzw.  dessen Bevölkerung eine derartige Stätte , die etwa im Ortsmittelpunkt angesiedelt ist, über so viele Jahre und weiterhin zuzumuten.

 

Klaus Funk

Ingrid Häußler