Schüttler Waske Tennis-University

Stadtv. Elke Tafel-Stein  – FDP –

Eintracht Frankfurt und die Schüttler Waske Tennis-University interessieren sich gleicher-maßen für eine Ansiedlung auf dem Gelände rund um die Commerzbank-Arena. Der Sportdezernent wurde vor Kurzem in einer großen Boulevardzeitung mit den Worten zitiert, .Eintracht werde an Waske nicht scheitern..

Ich frage den Magistrat:

Wie ist vor dem Hintergrund der oben zitierten Äußerung sichergestellt, dass die Prüfung zur Nutzung des Stadionareals ergebnisoffen erfolgt und dabei die Interessen beider Institutionen gleichrangig berücksichtigt werden?

 

Antwort des Magistrats:

Herr Vorsteher,

meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Frau Tafel-Stein!

Vielen Dank, dass Sie mir die Möglichkeit geben, meine Bemühungen darzulegen, dass wir im Sportdreieck an der Commerzbank-Arena dafür sorgen wollen, so viel Sport wie möglich in unserer Stadt zu halten. Tatsächlich ist es so, dass unsere alte Tennishalle an der Commerzbank-Arena in die Jahre gekommen ist. Die Zeiten von Boris Becker und Steffi Graf sind vorbei und daher spielen auch nicht mehr ganz so viele Menschen in unserer Stadt Tennis, wie das vor vielen Jahren noch üblich war. Wir haben auch versucht, Turniere in dieser Halle ausrichten zu lassen. Leider sind all diese Bemühungen an den hohen Investitionskosten, die dort getätigt werden müssen, gescheitert. Nun ist es so, dass wir verschiedene Interessenten für diese Fläche an der Commerzbank-Arena haben, einmal unsere Eintracht Frankfurt, die insbesondere in den letzten Wochen einen wunderbaren Aufschwung genommen hat, aber darüber hinaus auch weitere Investoren, wie zum Beispiel Herr Waske, also die Tennisschule aus Offenbach. Ich sage das hier völlig diskriminierungsfrei. Das ist klar. Meine Aufgabe als Sportdezernent ist es natürlich zu überprüfen, wie viel Sport wir in dieses Dreieck hineinpacken können. Deshalb habe ich Albert Speer und unsere FAAG-Technik gebeten, sich das gesamte Gelände anzuschauen, im Hinblick darauf, welche Flächen wir haben und welche Flächen wir aktivieren können, mit dem Ziel, so viel Sport wie möglich an dieser Stelle unterzubringen. Sie sehen also, der Magistrat ist bemüht, ergebnisoffen, transparent und diskriminierungsfrei die Flächen zu untersuchen und dafür zu sorgen, dass wir so viel Sport dort unterbringen können. Ich rechne damit, dass in den nächsten Wochen diese Expertise vorliegen wird, dann wird der Aufsichtsrat eine gute Entscheidung fällen.

 

Stadtrat Markus Frank

 

Zusatzfrage

Stadtverordnete Elke Tafel-Stein, FDP:

Ich bin sicher, dass Sie im Magistrat gänzlich diskriminierungsfrei arbeiten. Daher meine Frage: Sind Sie denn auf die Tennisakademie persönlich zugegangen? Gab es denn Kontakte? Wurde denn abgefragt, wie die Bedürfnisse der Tennisakademie eigentlich sind?

Antwort des Magistrats:

Selbstverständlich.  Ob die Tennisakademie das weiß, liebe Frau Tafel-Stein, müssen Sie die schon fragen.

Stadtrat Markus Frank