Schwangerschaftsabbruch – Wo bekomme ich seriöse Hilfe?

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert, den Internetauftritt der Stadt Frankfurt im Bereich „Leben in Frankfurt – Gesundheit“, um die Rubrik ‚Hilfen & Beratung‘ zu erweitern.
  2. Ferner wird der Magistrat in diesem Zusammenhang aufgefordert, gemeinsam mit dem Gesundheitsamt eine Übersicht zu dem Thema Schwangerschaftsabbruch zu erstellen, die wichtige Informationen (rechtliche sowie medizinische), Adressen und Hilfestellungen beinhalten, die den betroffenen Frauen weiterhelfen.
  • Überblick von Beratungsstellen, Vereine, Institutionen in Frankfurt, an die sich betroffene Frauen wenden können.
  • Veröffentlichung von allen Frankfurter Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sowie Frankfurter Praxen, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen.
    Begründung:

Auf der Internetseite des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt am Main findet man aktuell keine Hilfestellung rund um das Thema Schwangerschaftsabbruch. Auf Webseiten anderer Gesundheitsämter, wie z.B. bei der Stadt Düsseldorf (https://www.duesseldorf.de/gesundheitsamt/hilfen-und-beratung/beratung-schwangerschaft-lebenskrisen-gewaltopfer/schwangerschaftskonfliktberatung.html) gibt es online eine Zusammenstellung der wichtigsten Informationen und Adressen zu dem Thema. Eine solche Anlaufstelle ist wichtig, damit Betroffene sich ohne größere Barrieren anonym informieren können und erfahren, wo sie Hilfe bekommen. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert den Internetauftritt der Stadt Frankfurt, im Bereich „Leben in Frankfurt – Gesundheit“, um die Rubrik ‚Hilfen & Beratung‘ zu erweitern.  Da es bereits in Frankfurt zahlreiche Vereine und Institutionen gibt, die schwangeren Frauen in Not helfen und beraten, wie z.B. der Verein pro familia, ist es wichtig, dass diese gebündelt auf einer Webseite mit ihren Adressen und Kontaktdaten gut sichtbar veröffentlicht werden. Daher wird der Magistrat aufgefordert, gemeinsam mit dem Gesundheitsamt eine Übersicht zu dem Thema Schwangerschaftsabbruch zu erstellen, die wichtige Informationen (rechtliche sowie medizinische), Adressen und Hilfestellungen beinhalten, die den betroffenen Frauen weiterhelfen. So soll verhindert werden, dass Betroffene in ihrer Not oder sogar Hilflosigkeit an unseriöse Angebote geraten, die zu gesundheitlichen Problemen führen können.

 

Antragsteller:      

Stv. Stephanie Wüst
Stv. Yanki Pürsün
Stv. Dr. Uwe Schulz
gez. Annette Rinn, Fraktionsvorsitzende