‚Schwer-in-Ordnung-Ausweis‘ einführen

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, auf die Hessische Landesregierung zuzugehen und sich für die Einführung der Ausweishülle ‚Schwer-in-Ordnung-Ausweis‘ für Schwerbehinderte Menschen einzusetzen.

Begründung:

In Schleswig-Holstein hatte die 14 Jährige Hannah Kiesbye, die das Down-Syndrom hat, ihren Schwerbehindertenausweis auf der Hülle in „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ umbenannt. In Niedersachen fand diese Idee breite Zustimmung, weswegen dort der „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ eingeführt wurde. Dabei handelt es sich ausschließlich um eine diskriminierungsfreie Ausweishülle. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, sich bei der Hessischen Landesregierung dafür einzusetzen, dass auch in Hessen und Frankfurt Schwerbehinderte Menschen eine „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ Hülle erhalten. Für Menschen mit Behinderung wäre dies ein ermunterndes Zeichen und ein Beitrag zur Teilhabe.

Antragsteller:

Stv. Yanki Pürsün

gez.: Stv. Annette Rinn, Fraktionsvorsitzende