Sommernacht am Schloss

Laut einem Zeitungsbericht stehen die Veranstaltungsreihe „Sommernacht am Schloss“ des Neuen Theaters Höchst und das Kurzfilmfestival „Shorts at Moonlight“ auf der Schlossterrasse in Höchst auf der Kippe. Als Ursache werden Haftungsgründe beziehungsweise fehlende Fluchtwege genannt. Mögliche Lösungsansätze – wie zum Beispiel eine Stahltreppe als zweite Fluchtmöglichkeit – würden das Budget übersteigen. Das Neue Theater Höchst hat seine Freiluftveranstaltungen für dieses Jahr nun bereits in verschiedene Säle verlegt.

Ich frage daher den Magistrat:

Was gedenkt der Magistrat zu tun, um die beiden wichtigen Kulturveranstaltungen „Sommernacht am Schloss“ und „Shorts at Moonlight“ auf der Schlossterrasse in Höchst zu erhalten?

 

Antwort des Magistrats:

Sehr geehrter Herr Stadtverordneter von Wangenheim!

Das Neue Theater Höchst und das Kurzfilmfestival „Shorts at Moonlight“ sind langjährige feste Bestandteile des Kulturlebens im Frankfurter Westen. Durch das Kulturdezernat werden beide Institutionen entsprechend gefördert, das Neue Theater institutionell, das Kurzfilmfestival durch projektbezogene Fördermittel. Eine Fortführung der traditionellen kulturellen Nutzung der Schlossterrasse ist vor diesem Hintergrund wünschenswert.

Eine Lösung der Problematik der Schlossterrasse, für welche Nutzung auch immer, kann nur durch bauliche Maßnahmen, namentlich durch Schaffung eines ausreichend dimensionierten zweiten Rettungswegs erfolgen, um den bau- und brandschutzrechtlichen Anforderungen für Veranstaltungsnutzungen auf der Fläche zu entsprechen.

Unter Federführung des Stadtplanungsamtes werden derzeit Sondierungen durchgeführt, unter welchen Umständen Möglichkeiten einer möglichst zeitnahen baulichen Lösung unter Wahrung des Denkmalschutzaspekts bestehen. In diesem Zusammenhang findet zeitnah ein Ortstermin der zuständigen Fachbehörden statt – Planung, Denkmalschutz, Verwaltungsstelle Höchst, Branddirektion, Polizei, Kulturamt -, der einer weiteren Lösungsfindung dienen soll.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die städtischen Handlungsmöglichkeiten zur Umsetzung möglicher Maßnahmen zwar begrenzt, da sich das Höchster Schloss im Eigentum der Deutschen Stiftung Denkmalschutz befindet, der Magistrat bemüht sich aber um eine vermittelnde Lösung.