Spielzimmer für untergebrachte Kinder im Bahnhofsviertel

Der Magistrat wird dazu aufgefordert, bei der Unterbringung von Familien, die entsprechende Sozi-alleistungsansprüche haben, in Hotels im Bahnhofsviertel diese möglichst zusammen in einem Ge-bäude einzuquartieren. In diesen Hotels sollen dann bei Bedarf Spielzimmer für Kinder eingerichtet werden.

Begründung:

Im Bahnhofsviertel werden hilfebedürftige Menschen in Hotelzimmern untergebracht. Die Zustände sind oft untragbar, da viele Familien auf engstem Raum in einem oder zwei kleinen Zimmern unter-gebracht werden. Zwar soll dies immer nur eine vorübergehende Lösung sein, aber es sind auch Fälle bekannt, in welchen Familien bis zu sechs Jahre in so einem Übergangshotel gewohnt haben. Diese Situation ist vor allem für Kinder schlimm. Denn anders als in anderen Stadtteilen können sie nicht einfach so draußen spielen gehen und der Enge entkommen. Es ist anzuerkennen, dass sich der Magistrat der Problematik bewusst ist und die Anzahl der Kinder in solchen Hotels in den letzten Jahren leicht gesunken ist. Auch wird es stets versucht, Familien mög-lichst in anderen Stadtteilen unterzubringen. Nichtsdestotrotz leben immer noch knapp 30 Kinder in diesen Hotels im Bahnhofsviertel. Um den Lebensalltag dieser Kinder wenigstens einigermaßen zu vereinfachen, sollen Spielzimmer in Hotels eingerichtet werden.