Spundwände zur Entwässerung des Neubaugebietes Leuchte am Waldrand hinter der Kleingartenanlage „Möllers Wäldchen“

Nachdem in der letzten OBR-Sitzung Herr Schwarz von einem Gespräch mit Herrn Brunner (Revierförster) beim Neujahrsempfang berichtete, in dem dieser erzählt habe, dass die Fällung eines breiten Waldstreifens am westlichen Waldrand in Enkheim nötig geworden sei, weil dort eine  Spundwand gesetzt werden soll, die das aus dem Ried nachdrückende Wasser aus dem Neubaugebiet Leuchte während der Bauzeit zurückhalten solle, möge der Ortsbeirat beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, diese stark in das Ökosystem Enkheimer Ried eingreifende Maßnahme dem Ortsbeirat und interessierten Bürgern in der nächsten Ortsbeirats-Sitzung vorzustellen und, da das Wasser ja nicht weg, sondern nur woanders ist, dabei auch folgende Fragen zu beantworten:

1. Wer hat festgestellt, dass Spundwände überhaupt gesetzt
werden müssen? (Es könnte ja auch andere Lösungen geben)

2. Ist der Ortsbeirat 16 bewusst nicht informiert worden?

3. Warum weiß Herr Brunner Bescheid, aber nicht der OBR 16?

4. Wer hat die Spundwände beauftragt?

5. Welche Firma ist mit den Baumfällungen beauftragt?

6. Wohin soll das aufgestaute Wasser abfließen?

7. Welche Auswirkungen wird das Aufstauen auf den angrenzenden Wald und die Fahr- und Spazierwege haben?

8. Ist ein Ansteigen des sowieso schon hoch stehenden Grundwassers bei den nördlich des Riedsees befindlichen Gärten, den  Hochstamm- und Schwimmbadwiesen und eine Vernässung der Fahrwege am gesamten Riedsee bei steigender Unwetterneigung zu befürchten?

9. Wird die direkt an die Spundwand angrenzende  Kleingartenanlage „Möllers Wäldchen“ dann im sandigen alten Mainbett während der Bauzeit der „Leuchte“ trockenfallen?

10. Wie lang und tief soll die Spundwand werden und wie will die Bauaufsicht sicherstellen, dass das aufgestaute Wasser sich nicht unkontrolliert unterirdisch im sandigen Boden neue Wege sucht und woanders Schäden anrichtet?

11. Wie lange sollen die Spundwände im Boden bleiben?

12. Wer trägt die Kosten für diese aufwändige „Naturschutzmaßnahme“?

 

Antragsteller:
WBE
CDU
SPD
GRÜNE
BFF
LINKE.
      FDP