Unicampus Westend

Stadtv. Elke Tafel-Stein  – FDP –

Immer wieder wird die knappe Anzahl von Parkplätzen im Straßenraum rund um den Unicampus Westend beklagt. Die Tiefgarage des PEG-Gebäudes scheint noch genügend freie Kapazitäten zu haben. Studenten können diese aber nicht nutzen, da nur Angestellte der Universität Zugang zur Tiefgarage haben.

Daher frage ich den Magistrat:

Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, auf die Leitung der Universität Einfluss nehmen zu können, mit dem Ziel, auch Studenten das Parken in der PEG-Tiefgarage zu ermöglichen?

 

Antwort des Magistrats:

Die PEG-Tiefgarage soll nach dem Betriebskonzept der Universitätsverwaltung vorrangig die Parkbedürfnisse von Gästen der Universität decken. Der Magistrat erkennt nur wenig Handlungsspielraum, auf die Universitätsverwaltung hinsichtlich des Betriebskonzepts einzuwirken. Grundsätzlich steht jedoch allen Studierenden mit dem Semesterticket eine sehr attraktive Alternative zum eigenen Kraftfahrzeug beziehungsweise zum kostenpflichtigen Parken in der PEG-Tiefgarage zur Verfügung. Die PEG-Tiefgarage stellt jedoch nur einen Teil des Stellplatzangebots dar, das der zugehörige Bebauungsplan für den Campus Westend insgesamt vorgibt. Diese Stellplätze entstehen schrittweise im Zuge der baulichen Entwicklung. Nach Aussagen der Universitätsverwaltung wird unter dem aktuellen Neubauabschnitt im Nordosten des Campus-Areals, Bereich ehemalige Rostocker Straße, eine Tiefgarage entstehen, die auch von Studierenden genutzt werden kann. Insofern kann eine Entspannung für Studierende, die auf das eigene Kraftfahrzeug nicht verzichten wollen oder können, erwartet werden.

Aus städtebaulich-gestalterischen und verkehrlich funktionalen Gesichtspunkten folgt das Stellplatzangebot auf dem Campus Westend tendenziell einem eher restriktiven Ansatz. Dementsprechend ergibt sich ein erhöhter Parkdruck im Umfeld des Campus. Dem wird durch flankierende Parkraummanagement-Maßnahmen begegnet. Südlich des Alleenrings sind im Umfeld des Campus Bewohnerparkgebiete eingerichtet worden.