Vermietungsstatistik des Stadthauses

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen und berichten, wie oft das Stadthaus zwischen November 2018 und April 2019 monatlich gebucht wurde und welche kostenpflichtigen Zusatzangebote jeweils geordert wurden.
  2. Ferner wird der Magistrat aufgefordert, eigenverantwortlich die Kundenzufriedenheit mit dem Service, der Ausstattung, der Technik und dem Catering,  zu prüfen, auszuwerten und darüber  zu berichten.
  3. Außerdem wird der Magistrat aufgefordert, den Stadtverordneten einen Halb- und einen Jahresgeschäftsbericht zum Stadthaus zur Verfügung zu stellen.

Begründung:

Das Frankfurter Stadthaus schaffte es ins Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler. Und das nicht ohne Grund. Das Stadthaus sollte eigentlich den Kaisersaal des Römers entlasten. Über einen definitiven Nutzungszweck bestand dann lange Zeit Uneinigkeit und Unsicherheit. Das geplante Kirchenmuseum scheiterte. Deshalb stand das Gebäude zunächst mehrere Monate leer. Schließlich übernahm der Frankfurter Verein für soziale Heimstätten das Stadthaus als Betreiber. Die Auslastung des Stadthauses bleibt seitdem hinter den Erwartungen zurück. Laut Buchungskalender sind in den kommenden Monaten lediglich einige wenige Tage ausgebucht. Eigentlich hatte man mit der Eröffnung der Altstadt erwartet, dass sich die Bekanntheit und die Beliebtheit des Stadthauses als Veranstaltungsort verbessern würden. Offensichtlich ist das nicht der Fall. Es ist daher notwendig, die Gründe für die schwache Nachfrage festzustellen.