Vertikale Gärten: Dächer als Nutzgärten nutzen

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, auf geeigneten Dachflächen im Ortsbezirk das Konzept der vertikalen Dachflächen als Nutzgärten zu erproben. Ziel soll es sein, auf öffentlichen oder städtischen Einrichtungen nahestehenden Gebäuden wie Eigenbetrieben Konzepte zu entwickeln, die dann auf private Gebäude erweitert werden können.

Begründung:

In Großstädten wie Paris gibt es bereits vertikale Nutzgärten, die auf Membranwänden auf ungenutzten Dachflächen entstanden sind (s. dazu http://www.faz.net/aktuell/stil/drinnen-draussen/in-paris-zieht-die-landwirtschaft-auf-die-daecher-15113134.html). Im Ortsbezirk gibt es eine Reihe von Dachflächen, die für so eine Nutzung geprüft werden können, z.B. die Uni-Bibliothek, das Verwaltungsgericht, Saalbau. Hier können Konzepte in Form von Zusammenstellung der Pflanzen getestet werden. Aufgabe der Stadt könnte es in einem zweiten Schritt für Gebäude in privater Hand sein, rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen zu prüfen, Hemmnisse zu beseitigen, konkrete Nutzung zu empfehlen und evtl. auch durch geeignete Maßnahmen zu fördern. Der Nutzen solcher Gärten für den Klimaschutz und die Lebensqualität in der Stadt ist offensichtlich.

 

Günter Pelke

Maria-Christina Nimmerfroh