Zahlen zur Sicherstellung einer verlässlichen Nachmittagsbetreuung der neuen Erstklässler im Schuljahr 2018/2019 im gesamten Ortsbezirk 10

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat möge prüfen und berichten:

wie viele Erst-Klässler im Schuljahr 2018/2019 im gesamten Ortsbezirk 10 in den staatlichen Schulen ihre Schulausbildung beginnen werden, für wie viele hiervon verlässliche Nachmittags-Betreuung auf klassischen Hortplätzen sichergestellt ist, wie viele hiervon darüber hinaus in einer erweiterten schulischen Betreuung aufgenommen werden können, in welchem Umfang letztere eine Verlässlichkeit herstellen kann, dass insbesondere Vollzeit-beschäftigte Eltern weiterhin in dem Umfang tätig sein können, wie sie dies bisher gewohnt waren, als ihre Kinder in einer Ü3-Betreuung waren, wie diese Zahlen nach den Schulbezirken im Ortsbezirk 10 aufgeschlüsselt werden können, ob hiernach in bestimmten Schulbezirken mit besonderen Problemen zu rechnen ist.

Begründung:

Nachdem die Elternvertreter in Preungesheim in dankenswerter Weise Zahlen für den zu erwartenden Bedarf  an Nachmittags-Betreuung dort zusammengetragen hatten, lassen die Auskünfte des städtischen Schulamts hierzu in der letzten Sitzung des OBR 10 am 31. Oktober 2017 erwarten, dass die Eltern im gesamten Ortsbezirk 10 baldmöglichst verlässliche Zusagen benötigen werden, wie ihre Kinder nach Übergang in die Grundschule am Nachmittag betreut werden können. Dies ist erforderlich, dass nicht wieder das seit Jahren bekannte Durcheinander entsteht, das die Eltern bis in das Schuljahr hinein hierüber im Unklaren lässt. Letzteres sollte schon deshalb vermieden werden, weil sonst die Eltern, die es sich leisten können, für sich dadurch Klarheit schaffen, dass sie ihre Kinder in Privatschulen mit einem verlässlichen Angebot anmelden. Die so entstehende soziale Selektion an den staatlichen Regelschulen muss unbedingt vermieden werden. Gleichzeitig können Eltern ihren Arbeitgebern nicht vermitteln, dass sie ihre Arbeitszeit reduzieren müssen, weil ihr Kind eingeschult wird, was ja eigentlich auf eine zunehmende Reife des Kindes und damit abnehmenden Betreuungsbedarf hindeuten sollte.

 

Dr. Julian Langner

Andreas Eggenwirth