Zuflüsse Enkheimer Ried

Der Ortsbeirat wolle beschließen, der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten,

1. Wie viele Zuflüsse der Enkheimer Riedsee noch hat und wie viel Wasser aus diesen Zuflüssen wann gemessen wurde und auch heute noch tatsächlich in den Riedsee fließt?

2. Welche Maßnahmen geplant sind, um verschüttete, versiegte und zugebaute Quellen wieder in den Riedsee fließen zu lassen und mit wie viel Wasser, insbesondere in den Sommermonaten, dann zu rechnen ist?

3. Welche Kosten für diese Maßnahmen zu erwarten sind und wer sie tragen soll?

4. Welche Kosten für die Dauerpflegemaßnahmen der evtl. renaturierten Quellen zu erwarten sind und wer diese zu tragen hat?

5. Welche klimatischen Veränderungen der Magistrat  im Rahmen des prognostizierten Klimawandels für den Großraum Frankfurt erwartet?

Begründung:

Ortskundige Bergen-Enkheimer beklagen seit Jahren, dass der Berger Hang immer trockener wird, weil die meisten Schichtwasserquellen seit Jahren immer spärlicher fließen und ab Mai meist ganz verschwunden sind. Sehr viel Oberflächenwasser wird seit der Bebauung der „Obergärten“ und „Im Rosenträger“ sofort über die versiegelten Flächen in den Kanal geleitet. Der Mühlbach wurde vor einigen Jahren gemessen. Die Schüttung war minimal und schon seit Jahren ist der ehemalige Stausee am Dammweg ganzjährig nur eine schlammige Pfütze. Es steht deshalb zu befürchten, dass zur Rettung des kaum noch vorhandenen Auwaldes im ehemaligen Seckbacher Ried der noch intakte Auwald am Enkheimer Riedsee mit hohen Kosten für die Steuerzahler ausgetrocknet wird.

Antragsteller:
WBE
CDU
SPD
GRÜNE
BFF
LINKE.
FDP