Gemeinschaftliches Wohnen

Frau Stadtv. Tafel-Stein

Vor Kurzem haben sich verschiedene Initiativen für Gemeinschaftliches Wohnen per offenem Brief an den Magistrat und die Stadtverordneten darüber beklagt, dass sie mangels potenzieller und verfügbarer Bauflächen ihre Projektideen nicht verwirklichen können. Die Initiativen fragen den Magistrat unter anderem, „wie und wann der Liegenschaftsfonds zu einer den gemeinschaftlichen Wohngruppen dienlichen Einrichtung wird“.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:

Welche Antwort gedenkt der Magistrat den Initiativen zu geben?

Antwort:

Die Stadt Frankfurt am Main bietet derzeit ganz überwiegend freie Grundstücke den genossenschaftlichen Baugruppen an, bevor diese dem allgemeinen Markt zur Verfügung gestellt werden. Allerdings sind geeignete Baugrundstücke in den von diesen Initiativen präferierten Stadtteilen rar.

Im Übrigen werden über den Liegenschaftsfonds Bauflächen dann zugunsten der Wohngruppen mobilisiert, wenn die Bebaubarkeit des jeweiligen Grundstücks wenigstens in Form einer Bauvoranfrage geklärt ist. Es wäre nicht verantwortlich, dieses Risiko auf die Genossenschaften abzuwälzen.

Der Magistrat ist sich sicher, in Kürze einschlägige Vorlagen den Stadtverordneten präsentieren zu können.

Olaf Cunitz