Keine Planungen für einen Betriebshof auf dem Pfingstberg

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert, die Machbarkeitsstudie zur Ansiedlung eines großflächigen Betriebshofs der VGF auf dem Pfingstberg nicht weiter zu verfolgen und entsprechende Planungen in Gänze einzustellen.  
  2. Die Prüfung der weiteren Alternativstandorte – Westlich der A5 Weißkirchen und Bonames/Kalbach – sind fortzuführen und die Ergebnisse der Prüfung sind der Stadtverordnetenversammlung sowie dem zuständigen Ortsbeirat unaufgefordert zur weiteren Beratung zur Verfügung zu stellen.  

Begründung:

Aktuell befindet sich die Stadt Frankfurt auf der Suche nach einem adäquaten neuen Standort für den VGF Betriebshof, der im Zuge der geplanten Bebauung am Römerhof umgesiedelt werden muss. Hierzu prüft der Magistrat aktuell mehrere Flächen, unter anderem auf dem Pfingstberg. Bereits in der Vergangenheit wurde die Bebauung des Pfingstbergs heftig diskutiert und von der parlamentarischen Mehrheit abgelehnt. Dass nun vonseiten des Verkehrsdezernates versucht wird, mit dem Bau eines Betriebshofes erste Weichen für mögliche weitere Bebauungen zu setzen, ist nicht akzeptabel.  Aus diesem Grund wird der Magistrat aufgefordert, die Machbarkeitsplanung zur Ansiedlung eines großflächigen Betriebshofes der VGF auf dem Pfingstberg nicht weiter zu verfolgen und entsprechende Planungen in Gänze einzustellen. Der Erhalt der Freiflächen am Pfingstberg genießt hohe Priorität und ist unverändert weiterhin auf Dauer von Bebauungen freizuhalten.  Dem Versuch, durch die Hintertür eine Trabantenstadt auf dem Pfingstberg zu planen, wird somit eine klare Absage erteilt.