Dringender Gesprächsbedarf mit Ladenbesitzern aus der B-Ebene der Hauptwache!

Wirtschaft6. März 2019

Die FDP-Fraktion im Römer fordert vom Magistrat, regelmäßige Gesprächsrunden zwischen City-Managern, Vertretern der IHK, der Handwerkskammer, der VGF und Ladenbesitzern aus der B-Ebene der Hauptwache zu organisieren. In den Gesprächsrunden sollen die Probleme der B-Ebene thematisiert und Lösungen gefunden werden.

Die Stadt Frankfurt will künftig ihr Vorgehen intensiver mit Wirtschaft und Handwerk abstimmen. Dabei soll es insbesondere auch um die Stärkung des Einzelhandels gehen. „Insofern bietet es sich an, auch das Thema B-Ebene der Hauptwache verstärkt unter die Lupe zu nehmen und anzugehen. Der Einzelhandel leidet unter den Zuständen in der B-Ebene“, so Stephanie Wüst, wirtschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Römer. Man sehe dort oft Unrat, es rieche an vielen Stellen nach Urin. Die Wände und Fliesen seien schmutzig und unansehnlich. Man treffe auch auf aggressive Bettler und kampierende Obdachlose. Beschwerden gebe es auch über das Treiben jugendlicher Chaoten in den späten Abendstunden. Die Polizei habe regelmäßig Probleme mit aggressiven Männergruppen. Gleichzeitig stehen viele Ladengeschäfte leer. „Das ist kein schöner Anblick“, meint Wüst. „Ich kann gut nachvollziehen, wenn sich Ladenbesitzer und Passanten über die mangelnde Sauberkeit beschweren. Langfristig zieht es die Ladenbesitzer aus der B-Ebene weg, wenn hier nichts passiert.“